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Fallersleben Millionen für Kitas und Schulzentrum: Politiker staunen über Kosten
Wolfsburg Fallersleben Millionen für Kitas und Schulzentrum: Politiker staunen über Kosten
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15:56 21.12.2017
Fallersleben: Die Sanierung nähert sich dem Ende, nun wird ins Außengelände investiert.  Quelle: Matthias Leitzke
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Fallersleben/Hattorf

 Fast sieben Millionen Euro sollen in die Gestaltung des Außengeländes am Schulzentrum Fallersleben fließen. Sechs Millionen Euro sollen die neuen Kitas in Hattorf und im Hellwinkel kosten. Alles ein bisschen teuer? Darüber diskutierte der Rat der Stadt am Mittwoch im Rathaus. Am Ende stimmten die Politiker den Projekten teils zögerlich, aber jeweils einstimmig zu.

Sieben Millionen für Außenanlagen?

Seit Jahren läuft die Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums Fallersleben. Jetzt noch einmal sieben Millionen Euro für die Außenanlagen? „Das ist wahnsinnig viel Geld“, fand Ratsfrau Christine Fischer (CDU). Sie appellierte, während der kommenden Arbeiten zu schauen, an welcher Stelle man Dinge einfacher und damit kostengünstiger umsetzen könne.

Christa Westphal-Schmidt (SPD) wies darauf hin, dass das Geld in drei Jahren in die Gestaltung von immerhin 46.000 Quadratmetern fließe. Und darunter seien keineswegs luxuriöse Spielgeräte, sondern unter anderem auch die aufwändige Neugestaltung der Verkehrsströme am Schulzentrum (WAZ berichtete). Der Rat stimmte der Investition geschlossen zu.

„Man kann eine Kindergartengröße nicht ins Unendliche treiben“

Hinterfragt wurden auch die Kosten für die neuen Kindertagesstätten in Hattorf und im Neubaugebiet Hellwinkel-Terrassen – die Gebäude kosten jeweils rund sechs Millionen Euro. Stefan Kanitzky (CDU) fragte, ob man künftig nicht wieder preiswerter planen könne. Stadträtin Iris Bothe betonte, man gönne sich in Wolfsburg keinen Luxus: „Wir liegen bei den Kosten im Schnitt des Umlandes.“

Jens Tönskötter (PUG) bemängelte, dass die Verwaltung statt des Neubaus im Hellwinkel keine Erweiterung einer der drei Kitas in der Nähe angeboten habe, um vielleicht Geld einzusparen. Bothe: „Man kann eine Kindergartengröße nicht ins Unendliche treiben.“ So habe die Diakonie-Kita schon jetzt neun Gruppen – mehr sei nicht drin. Beide Kitas wurden einstimmig auf den Weg gebracht, beim Hellwinkel enthielt sich Tönskötter.

Von Kevin Nobs

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