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Fallersleben Mehr Kriminalität, aber tolle Aufklärungsquote
Wolfsburg Fallersleben Mehr Kriminalität, aber tolle Aufklärungsquote
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16:33 02.03.2016
Wieder ein Tötungsdelikt im Asylbewerberheim: Ein Kameruner starb in der Hafenstraße durch Messerstiche. Quelle: Photowerk (he/Archiv)
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Polizeihauptkommissar Jens aus dem Bruch leitet die Dienststelle in Fallersleben seit vier Monaten, am Mittwoch zog er in Sachen Kriminalstatistik die Jahresbilanz für 2015. Und die fiel zweigeteilt aus. Einerseits registrierten die Beamten, ebenso wie im gesamten Wolfsburger Stadtgebiet, eine teils starke Zunahme der Delikte. Aber: Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote weiter an, nach 51 Prozent (2013) und 58 Prozent (2014) auf nun 61 Prozent. „Wir haben hier einen Stamm sehr erfahrener Kollegen in der Dienststelle, das ist ein großer Vorteil“, lobte der neue Chef seine Kollegen. Und das, obwohl seine (kleine) Dienststelle ein ähnliches Kriminalitätsaufkommen zu bewältigen hatte wie die deutlich größeren Kommissariate beispielsweise in Königslutter und Schöningen.

Sicherlich erfreulich aus Sicht aller Beamten der Fallerslebener Dienststelle: Das Jahr 2014 war noch geprägt von Mord und Totschlag - Mord in der Großen Kley, tödliche Schüsse aus einer Maschinenpistole im Asylheim Hafenstraße, dazu ein Messer- und eine Axtangriff in der Hafenstraße -, 2015 gab es nicht ein einziges vergleichbares Tötungsdelikt zu verzeichnen. Anfang des Jahres 2016 allerdings ereignete sich schon wieder ein Tötungsdelikt in der Hafenstraße - ein Kameruner (33) starb durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper. Jens aus dem Bruch: „Ich war in der Tatnacht selbst am Tatort. Ich habe schon vieles gesehen, aber diese Bilder haben mich bewegt.“

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