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Mauerkampf in Ehmen geht weiter

Streit um Lärmschutz Mauerkampf in Ehmen geht weiter

Die gerade entstehende Lärmschutzwand am Gebiet „An der Gärtnerei“ in Ehmen sorgt weiter für Wirbel. Bauunternehmer Thorsten Schmidt veröffentlichte jetzt eine Visualisierung der späteren Optik, um die Wogen zu glätten.

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Visualisierung: So soll die Ehmer Mauer – mit Begrünung – möglichst bald aussehen.

Quelle: Bauunternehmen Schmidt

Ehmen. Der Mauerkampf in Ehmen geht weiter – mit einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion zum Lärmschutz und einer Stellungnahme von Bauunternehmer Thorsten Schmidt. Er bittet: „Da wir uns im Moment noch in der Bauphase befinden, sollte man den Dingen doch etwas mehr Zeit geben.“

Das Neubaugebiet „An der Gärtnerei“ in Ehmen und dessen Gestaltung war von Anfang an umstritten. Erst nach Diskussionen einer Arbeitsgruppe mit Schmidt, Vertretern aus dem Ortsrat und Verwaltung führten Kompromisse dazu, dass der Bebauungsplan aufgestellt werden konnte. Jetzt gibt’s doch wieder Ärger, denn der Schallschutz sieht anders aus als ursprünglich gezeigt (WAZ berichtete). Der schriftlichen Festlegung entspreche er aber, so Schmidt. „Die Schallschutzmaßnahme ist mit einer Schirmhöhe von drei Metern im Bebauungsplan festgesetzt“, betont er, gibt allerdings zu, dass der „zur Zeit optische und gefühlte Eindruck nicht gerade einladend ist“. Ende November, wenn alle Bauteile gesetzt und angefüllt sowie die Bepflanzung abgeschlossen sein soll, sehe das Ganze schon anders aus, so Schmidt. „Nach Fertigstellung bleibt über die Gesamtlänge von 145 Metern eine durchschnittliche Höhe von ca. 2,70 Metern optisch sichtbar. Natürlich wird es auch etwas Zeit brauchen, bis sich die Wand auf natürlichem Wege bewachsen hat.“ Eine Visualisierung zeigt, wie es dann aussehen soll.

Der Mauerbau geht weiter

Der Mauerbau geht weiter: Bis Ende November sollen alle Elemente und Pflanzen vor der Lärmschutzwand an der Mörser Straße gesetzt sein.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Die SPD erwartet im Bauausschuss am 2. November Antworten der Verwaltung. Ratsfraktionschef Hans-Georg Bachmann fragt, was mit dem Investor verabredet wurde, wann sich die Optik verbessert oder welche Möglichkeiten es gibt, die Wand durch eine „freundlichere“ Alternative zu ersetzen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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