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Linksabbieger-Spur soll Verkehrsprobleme verringern

Krugstraße in Hattorf Linksabbieger-Spur soll Verkehrsprobleme verringern

Autofahrer, die sich im Berufsverkehr regelmäßig über die Hattorfer Kreuzung Krugstraße/Heiligendorfer Straße ärgern, dürfen aufatmen: Im Rahmen des Neubaus einer Kindertagesstätte in dem Bereich zeichnet sich eine Lösung ab.

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Linksabbieger auf der Heiligendorfer Straße: Künftig soll der Verkehr dadurch nicht mehr ausgebremst werden.

Quelle: Britta Schulze (Archiv)

Hattorf. Für fünf Millionen Euro entsteht in Hattorf eine neue Kindertagesstätte. Mit dem Bau an der verlängerten Krugstraße (an den Kleingärten) wird sich wohl auch ein verkehrstechnisches Problem für Tausende Autofahrer lösen. Der Kreuzungsbereich Heiligendorfer Straße/Krugstraße soll im Zuge des Neubaus leicht umgestaltet werden. Das erfuhr der Ortsrat Hattorf-Heiligendorf am Dienstagabend in seiner Sitzung im Heiligendorfer Schützenhaus.

Die Kita soll ab 2018 in der verlängerten Krugstraße entstehen, die Eröffnung plant die Stadt für 2019. Eine Besonderheit des Entwurfs sind kleine Höfe, die vom Gebäude eingeschlossen werden und so einen geschützten Aufenthalt im Grünen erlauben sollen. Betreiber soll das DRK werden. Nicht nur das entsprechende Teilstück der Krugstraße will die Stadt im Zuge der Arbeiten ausbauen.

Mini-Extraspur geplant

Auch die benachbarte Kreuzung soll – darum kämpft der Ortsrat schon lange – Besserung erfahren. Konkret ist eine kurze Extraspur für ein bis zwei Linksabbieger geplant, die aus Heiligendorf kommend in die Hattorfer Krugstraße einbiegen wollen. Zurzeit bremsen diese Wagen den Geradeausverkehr aus und sorgen so für teils ganz erhebliche Probleme. Künftig soll der Geradeausverkehr durch eine leichte Verschwenkung der Fahrbahn rechts an den wartenden Linksabbiegern vorbeigeführt werden. Diese Pläne hatte Ortsbürgermeister Marco Meiners (FDP) auf Nachfrage im Rathaus erfahren, Sascha Ehrhoff von der Verwaltung bestätigte sie.

Kritik an der Stadt

Das Thema Verkehrsprobleme nutzte Meiners auch für eine Kritik. Die Tatsache, dass die Almker Ortsdurchfahrt seit Montag für sechs Wochen komplett gesperrt werden sollte, habe die Stadt dem Ortsrat Hattorf-Heiligendorf erst drei Tage vor Beginn der Arbeiten mitgeteilt – am vergangenen Freitag. Viel Verkehr wälze sich in der Folge der Sperrung durch Heiligendorf. „Es ist unschön, wenn nicht alle Ortsräte eingebunden werden, die betroffen sind“, so Meiners. Der Rückstau an der S-Kurve im Ort reiche in Spitzenzeiten des Berufsverkehrs bis zur Glentorfer Biogasanlage zurück.

Von Kevin Nobs

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