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Letzter Tag: Jens aus dem Bruch verlässt Fallersleben

Leiter der Polizeidienststelle geht Letzter Tag: Jens aus dem Bruch verlässt Fallersleben

Gleich zwei Männer verliert die Polizeidienststelle Fallersleben am Freitag, 30. Juni. Für Jens aus dem Bruch (50) ist es der letzte Arbeitstag als Chef – er geht nach Helmstedt. Gleichzeitig wird Kollege Wilfried Hoffmann (62) in den Ruhestand verabschiedet.

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Verlässt Fallersleben: Polizeichef Jens aus dem Bruch tritt am 1. Juli eine neue Stelle in Helmstedt an.
 

Quelle: Roland Hermstein

Fallersleben. Im September kommt dann die erste fest angestellte Frau nach Fallersleben: Insa Reinecke-Buß wird die Leitung der Dienststelle übernehmen.

Vorbei: Gut eineinhalb Jahre lang leitete Jens aus dem Bruch die Polizeidienststelle in Fallersleben. Am Freitag ist hier sein letzter Arbeitstag, ab 1. Juli trägt er den offiziellen Titel „Leiter Einsatz- und Streifendienst“ in Helmstedt.

Polizeidirektor Olaf Gösmann hat sein Kommen für Freitag angekündigt. Eigentlich, um den Kollegen Wilfried Hoffmann (62) in den Ruhestand zu verabschieden. Jetzt kann Gösmann auch dem scheidenden Dienststellenleiter die Hand schütteln. So ganz aus dem Auge verlieren wird man sich nicht. „Die übergeordnete Polizeiinspektion bleibt ja gleich“, sagt Aus dem Bruch, der schon seit 2013 auch die 33. Hundertschaft mit Einsatzkräften aus Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt anführt. Viele der neuen Kollegen kennt er so schon – auch Helmstedts Leiterin Heike Heil und Kripo-Chef Jörg Dornfeld. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt Aus dem Bruch. Er selbst war in Wolfsburg von 2008 bis 2013 Dienstabteilungsleiter und danach Leiter eine Verfügungseinheit.

50 Einsatzkräfte dirigiert er in Helmstedt, in der Hoffmannstadt waren es 20 – alles Männer. Im September kommt die erste Polizei-Frau nach Fallersleben: die neue Chefin Insa Reinecke-Buß.

Rückblickend ist Aus dem Bruch zufrieden mit dem Erreichten. Unter anderem holte er zwei Auszubildende nach Fallersleben, um Jung und Alt zusammenzuführen. Schwerpunkte der Polizeiarbeit waren Einbrüche und Verkehrsüberwachung. „Da muss man weitermachen“, mahnt er mit Blick auf aktuelle Temposünder. Ein wenig vermissen wird der Chef die repräsentativen Pflichten und die herzliche Anerkennung der Fallersleber. So mischen sich Trauer und Freude. „Ich hätte 2016 auch zurück in die Verfü gungseinheit nach Wolfsburg gehen können, aber ich wollte hier bleiben. Doch jetzt hat man mir ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte“, sagt Aus dem Bruch.

Von Andrea Müller Kudelka

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