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Fallersleben Lebendiger Adventskalender: Letztes Mal mit Lellek und Hermann
Wolfsburg Fallersleben Lebendiger Adventskalender: Letztes Mal mit Lellek und Hermann
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19:50 29.11.2017
Mit neuem Liederheft und diesjährigem Programm: Holger Hermann (l.), Sibylle Bauer und Oliver Lellek freuen sich auf die Adventstreffen mit den Gemeindemitgliedern. Quelle: Sebastian Bisch
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Fallersleben

Zum neunten Mal findet dieses Jahr der Ökumenische lebendige Adventskalender in Fallersleben statt. Für Mitbegründer Pfarrer Oliver Lellek und Pastor Holger Hermann ist es jedoch das letzte Mal – beide verlassen die Hoffmannstadt im Laufe des kommenden Jahres.

Beim lebendigen Adventskalender treffen sich evangelische und katholische Christen jeden Abend an einer anderen Adresse, um gemeinsam zu singen, Geschichten zu hören und sich auf den Advent einzustimmen. Los geht es am Samstag, 2. Dezember, um 19 Uhr an der St.-Marienkirche. Listen mit allen weiteren Stationen hängen in beiden Kirchengemeinden aus.

„Ganz wichtig ist uns der Aspekt der Begegnung“, so Oliver Lellek, Pfarrer der katholischen St.-Marien-Gemeinde. Dieses Jahr gibt es für die abendlichen Treffen neue Liederhefte. „Die alten waren nun doch schon etwas ramponiert – regelrecht zersungen“, so Organisatorin Sibylle Bauer.

Pastor Holger Herrmann wird im Laufe des nächsten halben Jahres seiner Frau Ute Ravens-Hermann in den Nienburger Raum folgen, wo sie eine Stelle als Militärseelsorgerin antritt. Lelleks Zukunftspläne seien „noch nicht spruchreif“, so der Pfarrer. Sein Abschied liege nicht an ihm, sondern sei vom Bistum geplant: „Das Personal wird immer weniger und muss deshalb besser verteilt werden.“

Dem Personalmangel ist es auch geschuldet, dass seine Stelle nicht neu besetzt wird. „Die Aufgaben werden auf den pastoralen Raum Wolfsburg-Gifhorn aufgeteilt“, so Lellek. „Hier wird also kein katholischer Pfarrer mehr sitzen, aber wir arbeiten daran, wie wir trotzdem klare Zuständigkeiten schaffen können.“ Er selbst verlasse Fallersleben mit Wehmut und hoffe, die ökumenische Zusammenarbeit laufe auch in Zukunft so gut weiter. Auch Bauer bedauert den Wegfall des Pfarramts: „Das wird uns schmerzlich fehlen.“

Von Frederike Müller

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