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Landfrauen kochen für Senioren

Mittagstisch in Neindorf Landfrauen kochen für Senioren

Eine einmalige Aktion wurde in Neindorf zu einer Institution: Landfrauen aus dem Hasenwinkel laden an jedem zweiten Mittwoch im Monat Senioren zum Essen und zum Austausch ins Gemeindehaus ein. Einsam muss hier niemand sein.

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Mittagstisch für Senioren: Die Landfrauen luden wieder ins Gemeindehaus ein, um die Gemeinschaft zu stärken.
 

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Neindorf.  Seit gut einem Jahr gibt es den Mittagstisch für Senioren in Neindorf. Einmal im Monat laden die Hasenwinkel-Landfrauen unter Regie ihrer Vorsitzenden Uta Stute Senioren zum Essen ein. Ursprünglich sollte das im Oktober 2016 nur eine einmalige Aktion sein, die fand bundesweit an vielen Orten statt. In Neindorf ist es jetzt eine Institution – mit mehr als 30 Gästen an jedem zweiten Mittwoch.

Auf dem Tisch: Hochzeitssuppe, Entenbrust mit Äpfeln, Kroketten, Klöße, Rot- und Rosenkohl, zum Nachtisch Welfenspeise – das Ganze für 10 Euro. Geht eigentlich gar nicht. „Naja“, sagt Uta Stute, „manchmal sind die Zutaten teurer, manchmal billiger. Das gleicht sich aus.“

Vorsitzende und Initiatorin

Vorsitzende und Initiatorin: Uta Stute organisiert den Mittagstisch der Hasenwinkel-Landfrauen.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Und es geht nicht nur um Nahrungsaufnahme, auch wenn Hartmut Jost (66) vom „Herrentisch“ betont: „Es schmeckt immer.“ Tatsächlich ist der Mittagstisch für Alleinstehende gedacht, die sonst einsam am heimischen Tisch sitzen. Eine Gaststätte gibt es in Neindorf seit Jahren schon nicht mehr. Aber auch Ehepaare dürfen natürlich kommen. „Hier sieht man das Dorf mal wieder, das finde ich schön“, sagt Hannchen Lindemann (79). Fast jedes Mal werden Geschichten vorgelesen oder Lieder gesungen – und natürlich Neuigkeiten ausgetauscht. Wenn Stammgäste fehlen, erkundigen sich die anderen, ob etwas passiert ist. Die Teilnehmer sind zwischen 63 und 93 Jahren alt, das Service-Team rund um Uta Stute zwischen 55 und 74. Ilona Beyer, Gabriele Pitz, Birgit Schüll, Cornelia Engelhardt und Irmgard Röder gehören dazu, das Hauptgericht bereiten gewöhnlich Monika Wernecke oder Ria Iffländer aus Heiligendorf zu. Am 10. Januar gibt’s Grünkohl – wer will, darf vorher wandern.

Von Andrea Müller-Kudelka

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