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Kyffhäuser Kästorf: Auf den Vater folgt der Sohn

Neuer Chef Kyffhäuser Kästorf: Auf den Vater folgt der Sohn

Den Vorsitz der Kyffhäuserkameradschaft Kästorf hat jetzt der Sohn vom Vater übernommen: Thomas Thiel folgt an der Spitze des Vereins auf Friedrich Thiel. Der Vater hatte die Geschicke der Kyffhäuser 23 Jahre lang geleitet, nun zieht sich der 83-Jährige aus der Vorstandsarbeit zurück und übergibt an den 55-jährigen Sohn.

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Familienbande bei der Kyffhäuserkameradschaft Kästorf: Vater Friedrich Thiel (links) gab den Vorsitz an Sohn Thomas (rechts) ab. Mutter Christa Thiel ist ebenfalls im Verein engagiert und wurde jetzt für 25 Jahre geehrt.

Kästorf. Und Thomas Thiel braucht keine lange Einarbeitungszeit, denn er ist schon seit 1990 zweiter Vorsitzender, lange Jahre Sportwart und auch im Kreisverband als Schießwart engagiert. „Ich kenne die Vereinsmitglieder und den Kreisvorstand gut, trotzdem nehme ich die Ratschläge meines Vaters gerne an“, sagt Thomas Thiel. Sein Vater habe beispielsweise viele Ansprechpartner bei der Stadt, die Thomas Thiel noch nicht so gut kenne. „Dafür war ich immer fitter im Umgang mit Medien und habe mich schon seit Jahren um die Pressearbeit gekümmert“, so Thiel. Thiel und Thiel waren seit Jahren ein gut eingespieltes Vorstandsteam. „Aber auch die Kassierer und Schriftführer haben uns immer tatkräftig unterstützt, sodass die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wurde“, so Thomas Thiel.

Wie Vater und Sohn zur Vorstandsarbeit kamen? „Wir sind in den 80er-Jahren nach Kästorf gezogen und haben uns gleich in einem Verein engagiert, wie man das machen sollte, wenn man im Ort Fuß fassen will. Ja und bald darauf wurde mein Vater Kassierer und ich zweiter Vorsitzender“, erinnert sich Thomas Thiel schmunzelnd.

Übrigens: Nicht nur Vater und Sohn sind bei den Kyffhäusern engagiert, sondern wie könnte es anders sein: Auch Mutter Christa. Sie wurde jetzt für 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt, Vater Friedrich Thiel soll bald zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Und diese Ehrung darf wiederum der Sohn für den Vater vornehmen.

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