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Fallersleben Kritik an CDU-Vorschlägen zur Lösung der Verkehrsprobleme
Wolfsburg Fallersleben Kritik an CDU-Vorschlägen zur Lösung der Verkehrsprobleme
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00:21 02.12.2018
Marggrafviertel: Bürger klagen seit Jahren über zu viel Verkehr. Der Ortsrat diskutiert jetzt erneut über mögliche Lösungen. Quelle: Boris Baschin
Fallersleben

Die Tagesordnung beim Ortsrat Fallersleben-Sülfeld war kurz, die längsten Diskussionen gab es über einen CDU-Antrag zum Verkehrskonzept. Der fiel durch – obwohl sich eigentlich alle einig sind, dass Handlungsbedarf besteht.

Drei Ideen fanden keine Zustimmung

Eckhard Krebs (SPD) sagte zuerst, was alle fanden: „Die Zielsetzung ist okay, aber die drei priorisierten Maßnahmen nicht.“ Die CDU wollte prüfen lassen, ob westlich von Sülfeld in Nähe des Kreisels der Umgehungsstraße ein Park&Ride-System mit Shuttle-Service über Westrampe und Wolfsburger Landstraße bis zu Volkswagen möglich ist. Zweiter Vorschlag: Fahrverbote für den Schwerlastverkehr in Ehmer Straße, Erich-Netzeband- und Herzogin-Clara-Straße. Dritter Punkt: Elektrobusse.

Gemeinsame Schwerpunkte suchen

Andreas Klaffehn (PUG) sah wenig Sinn, ein stadtweit anlaufendes Pilot-Projekt (E-Busse) noch mal zu beantragen. Bei weiteren Lkw-Verboten sehen viele ein Problem mit Lieferanten von Nahversorgern. Und ein Park&Ride-Platze mache am Sonnenkamp zwar Sinn, nicht aber dort, wo es Dank Bahn eine Alternative zum Auto gibt, meinen die anderen. Statt dessen sollte man Bus- und Radverkehr stärken, so Niehus (Grüne). „Aber es ist überall Thema!“, mahnte Michael Paech (CDU). Das bestätigte die Kenntnisgabe von Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist, eine Bürgerinitiative aus dem Marggrafviertel verteile Flugblätter gegen den Bebauungsplan Westerlinge. Besser wäre trotzdem ein Antrag mit gemeinsamen Schwerpunkten, meinten die anderen.

Antrag zu Hinterlandbebauung zurückgestellt

Ein interfraktioneller Antrag wurde zurückgestellt. Es geht um Hinterliegerbebauung im Westen der Herzogin-Clara-Straße. Es soll unter anderem geklärt werden, ob Nachbarn wirklich einverstanden sind. Einstimmig befürwortete der Ortsrat Pläne der Stadt für Öko-Ausgleichsmaßnahmen im Barnbruch.

Sorge um Spielplätze in Sülfeld

Sorgen wegen des „großen Spielpatzsterbens in Sülfeld“ machen sich Vize-Ortsbürgermeister Roman Dettmann (PUG) und Andrea Busch (SPD): Nördlich der Wettmershagener Straße tut sich trotz Finanzmitteln im aktuellen Haushalt bisher nichts in Sachen Aufbau, am Vierherren-Spielplatz wurden mittlerweile Geräte abgebaut und wenn die Grundschule erweitert wird, fürchtet Dettmann, könnte auch dort eine Spielfläche wegfallen – zumindest während der Bauarbeiten.

Paten-Projekt ausweiten

Andrea Busch und Olaf Niehus (Grüne) hatten schon in früheren Sitzungen nachgefragt, jetzt will Dettmann erneut Dampf machen, „bevor es kaum noch Spielmöglichkeiten gibt“. Busch ergänzte, sie habe der Verwaltung bereits vorgeschlagen, in Sülfeld ähnlich wie beim Pilotprojekt in der Fallersleber Corveystraße Bürger als Paten für bestimmte Bereiche der Grünpflege und Aktionen auf den Spielplätzen zu werben. „Das könnte die Sache vielleicht beschleunigen“, hoffte sie. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist zweifelte daran: In der Corveystraße gebe es schließlich bisher auch noch keine neuen Geräte.

Eine gute Nachricht übermittelte allen dann aber Hanne Hansen-Schubert (PUG), Mitglied der Spielraumkommission: Ganz aktuell habe sie die Information erhalten, dass die Arbeiten auf dem Spielplatz Nördlich Wettmershagener Straße demnächst tatsächlich starten und Geräte für die Corveystraße im Frühjahr 2019 kommen sollen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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