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Fallersleben Kritik am Gymnasium-Losverfahren: CDU unterstützt Eltern
Wolfsburg Fallersleben Kritik am Gymnasium-Losverfahren: CDU unterstützt Eltern
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00:28 31.05.2018
Gymnasium Fallersleben: Dass bei der Vergabe der freien Plätze auch in Fallersleben wohnende Schüler leer ausgehen, sorgt bei Eltern für Unmut. Quelle: Sebastian Bisch
Fallersleben

Das Problem ist bekannt. Das Hauptargument der Stadtverwaltung auch: Mehr als vier Klassen pro Jahrgang solle es an einzelnen Standorten nicht geben. Baulich und personell lasse sich das Angebot sonst auf lange Sicht nicht gut organisieren. Es gebe genügend Plätze an Gymnasien – nur eben nicht immer an der gewünschten Schule.

Losverfahren wurden 2018 auch in Vorsfelde und am Ratsgymnasium durchgeführt. Freie Plätze gibt’s am Theodor-Heuss-Gymnasium, Albert-Schweitzer-Gymnasium und in der katholischen Eichendorff-Schule sowie an der neuen gymnasialen Oberstufe der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule. Sowohl Eltern als auch Politiker wollen sich damit nicht abfinden. Gunnar Splisteser, Vorsitzender der Elternvertretung der Grundschule Fallersleben, verweist in einem Brief an Stadträtin Iris Bothe darauf, dass die Zusammenarbeit der Schulen vor Ort bei diesem Vorgehen nicht viel nütze – und dass Kinder „aus ihrem sozialen Umfeld gerissen werden“. Eigenständigkeit (Radfahren) und soziale Kontakte würden erschwert und unnötig zusätzlicher Verkehr (Elterntaxi) erzeugt. Dass weder Wohnort noch Notendurchschnitt beim Losverfahren zählen, gefällt ihm gar nicht: „Wie sollen wir unseren Kindern klarmachen, dass sich schulische Leistung lohnt?“, fragt Splisteser.

Bothe weiß wohl, dass das zum Beispiel in Bayern anders gehandhabt wird. Aber: Es sei nun einmal Landesgesetz. Die Stadt Wolfsburg ist ein einzelner Bezirk – damit gelten alle Schulen als wohnortnah.

Die CDU Fallersleben/Sülfeld unterstützt mit einer Presseerklärung die Forderung, das Auswahlverfahren um eine örtliche Komponente zu erweitern. „Sollte dann noch Platz sein, kann gelost werden“, sagt Fraktionssprecher André-Georg Schlichting. Er hofft zudem, dass eine Sondergenehmigung für einen fünften Klassenzug möglich ist. Oberbürgermeister Klaus Mohrs sieht das sehr kritisch. Splisteser hätte einen Vorschlag für das Raumproblem: Die Oberstufe auslagern. Ältere Schüler seien flexibler.

Von Andrea Müller-Kudelka

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