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Kriminalstatisik: Auto-Aufbrüche fast verdreifacht

Wolfsburg-Fallersleben Kriminalstatisik: Auto-Aufbrüche fast verdreifacht

Fallersleben. Die Zahl der Straftaten im Dienststellen-Bereich Fallersleben blieb im vergangenen Jahr auf relativ hohem Niveau. 1140 Taten (17 weniger als 2012) weist die am Freitag vorgestellte Kriminal-Statistik auf.

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Licht und Schatten in der Bilanz: Die Auto-Aufbrüche haben sich rund um Fallersleben fast verdreifacht. Die Zahlen für Wohnungseinbrüche sind dagegen rückläufig.

Quelle: Archiv

534 Eigentumsdelikte vom einfachen bis zum schweren Diebstahl bilden den Löwenanteil. „Hier spiegelt sich die Infrastruktur wider, die für die Täter leider oft optimal ist“, so Fallerslebens Polizei-Chef Dieter Domeyer.

Viele Wohnungseinbrüche sind Gift für jede Aufklärungsquote - sie sank von 56 auf rund 51 Prozent. 80 Einbrüche stehen für das Vorjahr zu Buche, allerdings ereigneten nur 16 davon tatsächlich 2013. Domeyer klärt auf: „Der Rest sind Überhänge aus 2012. Es zählt der Zeitpunkt, wann der Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben wird.“ Die geringe Anzahl an neuen Taten stimmen ihn dagegen optimistisch. „Die Bürger sind wachsamer geworden und rufen häufiger an, wenn sie etwas Verdächtiges beobachten.“

Negativ ist der Trend hingegen bei Diebstählen rund um das Auto. Die Auto-Aufbrüche zogen von 22 auf 61 Taten dramatisch an. Auch der Diebstahl von Autoteilen (62) bleibt ein Problem, ebenso der komplette Diebstahl (34) von Fahrzeugen. Ein Schwerpunkt ist der FE-Parkplatz. Häufig verläuft die Fahndung erfolglos. „Auch weil manche Geschädigte sich zu viel Zeit lassen, die Tat anzuzeigen. So vergeht wertvolle Zeit“, so Domeyer. Immerhin ging der Fahrraddiebstahl von 71 auf 50 Fälle zurück.

Auffällig: Selbst um an Benzin zu kommen, wird immer häufiger kriminelle Energie aufgewendet. Die Tankfluchten verdoppelten sich von 15 auf 30, zwölfmal wurde zudem Sprit aus Lkw oder Baufahrzeugen abgepumpt.

api

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