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Klares Nein zu Westerfeld III: Ortsrat lehnt Bebauung ab

Klares Nein zu Westerfeld III: Ortsrat lehnt Bebauung ab

Mörse/Ehmen. Im Neubaugebiet Kerksiek entstanden in den vergangenen Jahren fast 1000 Wohneinheiten. Mindestens 100 weitere dürften an der Mörser Straße hinter der Gärtnerei hinzukommen.

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Diskussion über Baugebiete: Der Ortsrat lehnt eine Bebauung der Fläche Westerfeld III (r.) ab. Bei die Fläche hinter der Gärtnerei besteht weiter Klärungsbedarf.

Quelle: Fotos: Bertram/Photowerk (bb)

Die Mehrheit des Ortsrates Ehmen-Mörse ist der Meinung, dass das erst mal reicht. Sie lehnte gestern die Umwandlung der Fläche Westerfeld III in eine Wohnbaufläche ab.

Eine Änderung des Flächennutzungsplans ist Voraussetzung, um auf dem Grünstreifen zwischen Ehmen und Mörse ein Baugebiet planen zu können. Das Thema hatte im Vorfeld zu massiven Protesten geführt (WAZ berichtete). Entsprechend riesig war der Andrang bei der gestrigen Sitzung. Viele Bürger brachten ihre Bedenken vor. Mehr Verkehr, weniger Grünflächen, kaum noch dörfliche Strukturen - Stadtbaurätin Monika Thomas stellte sich persönlich der Kritik. Überzeugen konnte sie aber weder die Mehrheit der Bürger noch die des Ortsrates. Lediglich die SPD kann sich eine Bebauung grundsätzlich vorstellen, wenn auch vorrangig für altengerechte Wohnungen. Mit sieben zu drei Stimmen wurde die Änderung des Flächennutzungsplans für Westerfeld III abgelehnt und gleichzeitig die Umgestaltung in eine Grünfläche beantragt.

Anders sieht es hinter der Gärtnerei aus. Die Mehrheit würde einer Bebauung unter klar formulierten Kriterien (maximal 100 Einheiten, maximal zweigeschossig, keine Anbindung an die Mörser Straße) zustimmen. In der kommenden Woche steht dazu ein Gespräch mit den Fraktionssprechern und der Verwaltung an. Deshalb kommt die Vorlage in zweiter Lesung in der nächsten Sitzung erneut auf den Tisch.

api

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