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Kita-Kinder in der Grundschule: Wo soll das Spielgelände hin?

PUG kritisiert Vorschlag der Stadt Kita-Kinder in der Grundschule: Wo soll das Spielgelände hin?

Weil das Dach der Kerken-Kita im Baugebiet Kerksiek undicht ist, mussten zwei Gruppen umziehen. Bis zur Reparatur des Daches sind sie in einem Containerbau an der Grundschule Mörse untergebracht. Doch dort droht jetzt Ungemach.

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Bolzplatz in Mörse: Für die Kinder im Containerbau an der Grundschule soll ein Außengelände gestaltet werden. Die PUG kritisiert die Wahl des Areals.

Quelle: Roland Hermstein

Mörse. Das Problem: Auch ein provisorischer Kindergarten braucht ein Außengelände. Diese Fläche will die Stadt voraussichtlich auf dem Bolzplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite einrichten. Geht gar nicht, sagt Rüdiger Golz, PUG-Ortsratsmitglied. Als früherer Grundschulleiter in Mörse kennt er das Umfeld wie seine Westentasche.

Kernpunkt von Golz‘ Kritik: „Kita-Kinder müssen die Straße queren, um zum Spielgelände zu kommen.“ Außerdem werde der Bolzplatz für andere Kinder aus dem Ort blockiert. Zudem werde dort Geld für den Auf- und späteren Abbau von Geräten und Umzäunung verbrannt. „Die PUG-Ortsratsfraktion ist nicht damit einverstanden“, schreibt Golz an den übrigen Ortsrat.

Er liefert einen Gegenvorschlag. So könne eine direkt an der Schule liegende Rasenfläche für die Kita-Kinder umgestaltet werden. Der Zugang sei sicher, das Gelände bereits eingezäunt, die Toiletten im Gebäude deutlich näher. Und: Zu errichtende Spielgeräte könnten dort bei geschickter Auswahl später stehen bleiben und von den Grundschülern weitergenutzt werden. Die PUG fordert, dass die Varianten im Ortsrat besprochen werden, statt dass die Stadt über die Köpfe der Lokalpolitiker hinweg Tatsachen schafft.

Im Januar hatte die Stadt bekannt gegeben, dass das Dach des Anbaus der Kerken-Kita undicht ist. Viele Balken seien in der Folge von Schädlingen befallen, ein Großteil der Konstruktion müsse erneuert werden (WAZ berichtete). Die Arbeiten sollen in den nächsten Tagen beginnen und voraussichtlich drei bis vier Monate andauern.

kn

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