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Kerksiek: Spielstraße ist laut Verwaltung zu teuer

Wolfsburg-Ehmen/Mörse Kerksiek: Spielstraße ist laut Verwaltung zu teuer

Ehmen/Mörse. Um den Kerksiek in eine riesengroße Spielstraße umzuwandeln, wie Bürger forderten, wären umfangreiche Baumaßnahmen nötig - das machte Verwaltung gestern im Rat der Stadt deutlich. Und: Für so einen Umbau wären Anlieger mit 60 Prozent an den Kosten zu beteiligen!

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Kerksiek: Aus der jetzigen 30-Zone eine Spielstraße zu machen, ist laut Verwaltung zu teuer und aufwändig.

Quelle: Photowerk (mbb/Archiv)

Die SPD hatte ein entsprechende Anfrage gestellt. Die ausführliche Antwort machte klar: Begeistert ist die Verwaltung von der Idee nicht, im gesamten Kerksiek Schrittgeschwindigkeit einzuführen. „Der Kerksiek wurde verkehrsberuhigend konzeptioniert, mit einem System von Erschließungs- und Anliegerstraßen“, so Stadtrat Werner Borcherding. Bevor man das wieder ändert, sei eine Beratung in den Fachausschüssen notwendig.

Laut Straßenverkehrsordnung komme ein besonders verkehrsberuhigter Bereich dieser Art nur für einzelne Straßen und für Bereiche mit sehr geringem Verkehr in Betracht. Dabei gebe es stringente Vorgaben für Parkflächen (nur auf gekennzeichneten Flächen), keine Trennung von Fahrbahn und Gehweg und die Gestaltung müsse insgesamt den Eindruck vermitteln, dass Fußgänger hier Vorrang vor Autofahrern haben. Wie hoch die Kosten für die Umgestaltung wären, könne man nur im Einzelfall benennen.

Auf eine parallele Anfrage der Grünen zu einer möglichen Anbindung des Kerksieks an die A39 hieß es, es gebe keine derartigen Pläne und der Flächennutzungsplan sähe das auch nicht vor. Auch eine Verlagerung der Firma Hansmann, um das Wohngebiet von Lkw-Verkehr zu entlasten, sei bisher kein Thema.

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