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Kein Lärmschutz für Nordtangente

Wolfsburg-Ehmen/Mörse Kein Lärmschutz für Nordtangente

Ehmen/Mörse. Einen Extra-Lärmschutz wird es für den Kerksiek beim geplanten Ausbau der Nordtangente nicht geben. Das stellte Stadtbaurätin Monika Thomas in der Ratssitzung klar. Anlass war eine Anfrage der SPD-Ratsfrau Nicole Tietz.

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Lückenschluss im Kerksiek: Die Fertigstellung der Nordtangente lässt auf sich warten. Den Bau eines Lärmschutzwalls schloss Stadtbaurätin Monika Thomas (Foto) vorab jedoch schon aus.

Quelle: Photowerk (mbb)

Die Bürger im Kerksiek machen sich Sorgen. Der Ortsrat hatte gleich zu Beginn der Planungen für das riesige Baugebiet darauf bestanden, dass eine weitere Verbindungsstraße nördlich des Kerksiek zwischen Ehmen und Fallersleben gebaut wird, um das Wohngebiet vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Jetzt soll die Verbindungsstraße gebaut werden, aber Kerksiek-Neubürger fürchten den Lärm.

„Ein aktiver Lärmschutz in Form eines Walls oder einer Mauer ist nicht geplant“, sagt Monika Thomas. Laut einem Gutachten, so die Stadtbaurätin, reichen die Hecken und der Abstand zu dieser Bepflanzung in Nähe der Straße als Schutz aus. Laut Schalltechnik müssen es mindestens 35 Meter sein. Und genau diese Entfernung empfiehlt gleichzeitig der Naturschutz, damit Vögel, die in den Hecken brüten, ausreichend Fluchtmöglichkeiten haben. „Einen Lärmschutzwall zu bauen hieße, die Hecken entfernen zu müssen“, so Thomas.

Zur Erinnerung: Gerade wegen dieser Hecken hatte es 2008 Ärger mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) gegeben, weil zum großen Teil ehrenamtlich gepflanzte Gewächse während der Kerksiek-Bauarbeiten irrtümlich zerstört worden waren.

amü

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