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Kästorf: Tempo 30 und Halteverbot gefordert

Leidiges Thema Verkehr Kästorf: Tempo 30 und Halteverbot gefordert

Der Autoverkehr ist das zentrale Thema in Kästorf und bewegt die Gemüter. Nicht nur die vom Ortsrat, sondern auch von der Bevölkerung. Die CDU im Ortsrat forderte zuletzt eine Verkehrberuhigung auf der Ortsdurchfahrt „Zu den Balken“ (WAZ berichtete).

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Den Kästorfern macht der Verkehr zu schaffen: Der Ortsrat fordert Verkehrsberuhigung am Maschweg.

Quelle: Roland Hermstein

Kästorf. Jetzt schaltet sich dazu auch Ortsbürgermeister Francescantonio Garippo (SPD) ein. Auch er findet, dass eine Tempo-30-Zone auf der Durchfahrtsstraße nur Vorteile hätte. Er hofft dadurch, die Straße denjenigen Autofahrern zu verleiden, die diese entweder aus Gewohnheit oder als Abkürzung zum VW-Parkplatz Nord nutzen. Garippo: „Während der morgendlichen Stoßzeiten im Berufsverkehr schlängelt sich eine wahre Blechlawine durch Kästorf. Zu anderen Uhrzeiten aber rasen die Autos wie verrückt durch den Wohnort. Es ist ein Wunder, dass es noch nicht zu schweren Verkehrsunfällen gekommen ist. Außerdem haben die Anwohner schon jetzt Probleme, ihr Grundstück mit dem Auto zu verlassen, weil sie keine Lücke im dichten Verkehr finden.“

Die Stadt hatte unterdessen schon angekündigt, dass kein Handlungsbedarf bestehe. Verkehrsmessungen hätten keine übermäßige Raserei ergeben. Aktuell wurde wieder gemessen, bleibt abzuwarten, wie die Mess-Ergebnisse diesmal ausfallen.

Die Kästorfer hoffen unterdessen, dass sich am Maschweg künftig etwas tut. Dort fordert der gesamte Ortsrat in Höhe der alten Volkswagen-Einfahrt ein absolutes Halteverbot (WAZ berichtete). Die Straße und Einmündung wird regelmäßig von VW-Mitarbeitern so zugeparkt, dass größere Fahrzeuge wie Feuerwehr oder Müllwagen dort keine Chance haben durchzukommen. Die Verwaltung teilte auf WAZ-Nachfrage mit, dass der Antrag geprüft werde. Im Ortsrat soll bald berichtet werden.

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