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Kästorf: Blumenkübel gegen Raser

Stadt plant Geschwindigkeitsmessungen Kästorf: Blumenkübel gegen Raser

Die CDU im Ortsrat Kästorf/Sandkamp fordert eine Verkehrsberuhigung auf der Kästorfer Ortsdurchfahrt (Zu dem Balken). Betonierte Blumeninseln sollen Raser ausbremsen und das Leben an der Hauptstraße sicherer machen.

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So geht’s nicht weiter: Lars Kreipke und Aneka Kretschmer machen sich an der Kästorfer Ortsdurchfahrt für eine Verkehrsberuhigung in Form von bepflanzten Kübeln stark.

Quelle: Roland Hermstein

Kästorf. Die Ortsratsmitglieder Lars Kreipke und Aneka Kretschmer sehen jeden Tag dasselbe Bild: Vor allem zu den Schichtzeiten quält sich eine Blechlawine durch Kästorf. „Die Straße ist schnurgeradeaus - da fahren viele deutlich schneller als die erlaubten 50 km/h“, sagt Kreipke. Kretschmer weist auf ein weiteres Problem hin: „Wenn Leute am Straßenrand parken, wird es auf der Straße eng. Mir selbst ist auch schon der Außenspiegel abgefahren worden. Und das ist kein Einzelfall.“ Kummer gewöhnt sind auch die Anlieger der Straße: „Die kommen kaum vom Grundstück runter“, so Kreipke. Entweder werde gerast oder die Blechschlange lasse niemanden einfädeln.

Vorschlag der CDU: Die Stadt solle bepflanzte Kübel versetzt auf die Straße stellen, so wie am Bergmannskamp in Wendschott. „Da muss man den Gegenverkehr durchlassen - das bremst den Verkehr insgesamt“, sagt Lars Kreipke. Für ihn und Kretschmer die perfekte Lösung. Außerdem fordern sie eine Querungshilfe: „Damit die Kinder sicher über die Straße kommen. Schließlich leben im Neubaugebiet viele junge Familien.“

Die Stadt sieht aktuell hingegen keinen Handlungsbedarf: „Die letzte Geschwindigkeitsmessung im Februar 2016 hat ergeben, dass 85 Prozent aller Verkehrsteilnehmer in der Straße Zu dem Balken mit 51,3 km/h oder langsamer fahren“, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Eine weitere Messung werde es vom 8. bis 15. März geben: „Es wird geprüft, ob sich das Geschwindigkeitsniveau verändert hat.“

bis

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