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Jungstörche bekamen Ringe – Feuerwehr half

Storchenbetreuer Georg Fiedler und sein Team haben alle Hände voll zu tun Jungstörche bekamen Ringe – Feuerwehr half

Babyboom bei Wolfsburgs Störchen: Alle Hände voll zu tun hat das Team des Storchenbetreuers Georg Fiedler mit der Beringung der Jungvögel. Fast flügge sind die Fünf in Kästorf, im Ilkerbruch und am Weyhäuser Weg gab’s jetzt Ringe für sechs Vögel.

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Storchennachwuchs: Karsten van Heukelen half im Ilkerbruch bei der Beringung.

Quelle: Peter Koeslin

Fallersleben. Die Beringung von Jungstörchen durch Storchenbetreuer Georg Fiedler ist rund um Wolfsburg fast beendet. In dieser Woche waren Nester am Weyhäuser Weg und im Ilkerbruch Ziel des Helferteams.

Dazu gehörte auch eine Abordnung der Fallersleber Feuerwehr. Weil sie mir ihren schweren Fahrzeugen auf den feuchten Wiesen nicht weit kommen würden, schleppten die Männer zu Fuß eine lange Leiter, die es ermöglichte, die beiden rund 13 Meter hohen Masten mit den Nestern zu erklimmen. Diesen Job erledigte dann im Auftrag von Fiedler, dem das Klettern nicht mehr so leicht fällt, Karsten van Heukelen. Mit von der Partie war auch Storchenfreund Ulrich Fritzsche. „Es lief perfekt“, freute der sich.

Zwei Jungstörche am Weyhäuser Weg und vier im Ilkerbruch tragen jetzt einen Ring. Ob es sich um Mädchen oder Jungen handelt, das konnten aber selbst die Experten nicht sagen. Meist erkenne man das erst bei der Paarung, erklärte Fritzsche: „Wer oben ist, ist der Mann.“

Wie viele Storchenkinder es in diesem Jahr insgesamt auf dem Gebiet der Stadt Wolfsburg gibt, ist noch nicht endgültig erfasst. „Noch sind auch nicht alle Gefahren überstanden“, warnt Fiedler. Hagel und Starkregen gehören dazu und könnten die jüngsten noch hart treffen, wenn sie sich im Nest verkühlen. „Die fünf Kästorfer Störche sind fast flügge, sie dürften so etwas überstehen. Aber die Störche in Hehlingen und das neue Paar an der Mülldeponie haben erst spät mit dem Brüten begonnen“, so der Fachmann.

Apropos neues Paar: Fritzsches Schützling Jonas, der früher auf der Deponie war, ist nach Weyhausen umgezogen und sorgt für Gifhorner Storchennachwuchs.

Von Andrea Müller-Kudelka

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