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Job in Sicht: Aber für die Augen-OP fehlt das Geld

Wolfsburg-Fallersleben Job in Sicht: Aber für die Augen-OP fehlt das Geld

Fallersleben. Raus aus der Arbeitslosigkeit, zurück ins Berufsleben – dafür würde sich Kathleen Wiehe aus Fallersleben sogar an beiden Augen operieren lassen. Unter der Voraussetzung, die 34-jährige lässt ihre Hornhautverkrümmung per Laser korrigieren, hat ihr ein Busunternehmen einen Job angeboten. Weil ihr für die Kosten 1500 Euro fehlen, droht der Traum jedoch zu platzen.

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Ohne Geld kein Job: Weil Kathleen Wiehe die Kosten für eine Augen-OP nicht allein aufbringen kann, kann sie einen angebotenen Job als Busfahrerin nicht annehmen.

Quelle: Photowerk (mv)

Seit zwei Jahren ist Wiehe arbeitslos. Ihre alte Beschäftigung im Einzelhandel konnte die gelernte Verkäuferin aufgrund eines Wirbelsäulenschadens nicht mehr ausüben. Umso größer war die Freude, als das Busunternehmen ihr einen Job anbot. Zwingende Voraussetzung: Sie lässt ihre Augen lasern. Gesamtkosten: 3000 Euro. „Für den normalen Führerschein reicht auch eine Brille. Aber für den Personenbeförderungsschein gelten strengere Auflagen“, sagt sie.

Obwohl der Eingriff nicht risikolos ist, zögerte Wiehe nicht und verkaufte sogar ihr Auto für 1500 Euro. Für den Rest setzte sie alle Hebel in Bewegung. „Ich war bei der Krankenkasse, bei Optikern, Augenärzten – ohne Erfolg. Dabei will nichts geschenkt haben, nur ein Darlehen, dass ich zurückzahlen würde“, sagt sie.

Enttäuscht ist sie vor allem vom Jobcenter, das ein Darlehen ebenso ausschließt. Auf WAZ-Nachfrage verwies man auf das Sozialgesetz. Demnach seien Leistungen zur Förderung der Gesundheit Sache der Krankenkasse. Wiehe verzweifelt: „Auch die lehnen ab, weil es ein kosmetischer Eingriff sei und nicht medizinisch notwendig.“

api

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