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Jetzt zu sehen: Hoffmann & die Brüder Grimm

Fallersleben Jetzt zu sehen: Hoffmann & die Brüder Grimm

Die Märchenpäpste und der Dichter des Deutschlandliedes: Jacob und Wilhelm Grimm waren Freunde von August Heinrich Hoffmann. Der Fallersleber verehrte sie – bis es zum bitteren Bruch kam. Das und vieles mehr zeigt eine Schau des Hoffmann-Museums im Schloss Fallersleben.

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Das Hoffmann-Museum präsentiert drei besondere Freunde – und eine Affäre: Bettina Greffrath (l.) und Ute Lilly Mohnberg sind gespannt auf die Reaktionen der Besucher

Quelle: Foto: Andrea Müller-Kudelka

Fallersleben. Zwei Jahre absolvierte Ute Lilly Mohnberg eine Ausbildung in den Museen, jetzt präsentiert sie als Kuratorin gemeinsam mit Museumsleiterin Dr. Bettina Greffrath „Hoffmann & die Brüder Grimm“ in Fallersleben. Die Eröffnung am Sonntag ist restlos ausgebucht.

Thema Politik

Thema Politik: Schlagworte der Revolutionäre aus dem 19. Jahrhundert landen in Fallersleben auf Demo-Schildern. Ob die Dichter heute wohl bei Pegida oder No-Pegida aktiv wären?

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Zu 110 Gästen, darunter auch Besucher aus Kassel und Göttingen, spricht dann um 16 Uhr der Schriftsteller Dr. Heiko Postma; Stücke der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ spielen Katrin Heidenreich und Jenny Spruta. „Wir mussten einigen durchaus prominenten Gästen leider schon absagen, weil es sonst einfach zu voll wird“, bedauert Greffrath.

Am Freitag erläuterte Mohnberg der Presse die Schau in den vier Räumen. Im ersten geht es um das Netzwerk der Freunde, zu dem Bettina von Arnim und Ludwig Uhland gehörten. „Das funktionierte ohne Facebook, per Brief“, so Mohnberg lächelnd. Im zweiten steht die wissenschaftliche Pionierarbeit im Fokus: Der letzte Band des von den Grimms begründeten Deutschen Wörterbuchs wurde 1961 fertig. Im dritten Raum geht es um Politik und die „Hoffmann-Affäre“ – das Ende der Freundschaft. Zuletzt finden Besucher Spuren in der Gegenwart: Nena singt Hoffmanns Kinderlieder und im TV läuft „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Eines der kuriosesten Ausstellungsstücke ist eine Leggins mit dem Konterfei der „Märchenpäpste“ (Greffrath). Ein Merchandising-Produkt aus deren Lebzeiten ist eine Leihgabe: ein Pfeifenkopf mit den „Göttinger Sieben“.

Die Bücher der Grimms

Die Bücher der Grimms: Sie stehen in Berlin – aber mit Hilfe einer Plakatwand holten die Fallersleber ihr Abbild in Originalgröße ins Museum. Wer genau hinschaut, entdeckt zwei Bücher des Autors August Heinrich Hoffmann im Regal.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Zu sehen ist die Sonderschau im Schloss bis zum 28. Januar Dienstag bis Freitag ab 10 Uhr, samstags ab 13 und an Sonn- und Feiertagen ab 11 bis jeweils 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das Netzwerk der Dichter und Denker

Das Netzwerk der Dichter und Denker: Was heute Facebook ist, war damals noch die Post. Viele Briefe sind in der Ausstellung zu sehen oder per Kopfhörer sogar zu hören.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Von Andrea Müller-Kudelka

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