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Jede Woche bleiben 20 Bio-Tonnen stehen

Wolfsburg-Fallersleben Jede Woche bleiben 20 Bio-Tonnen stehen

Fallersleben. Immer häufiger werden grüne Tonnen in Wolfsburg nicht regulär geleert - weil drin ist, was nicht drin sein darf. Marion Göbel aus Fallersleben will in Eigeninitiative Mitbürger zum Umdenken bewegen: Sie hat Info-Zettel laminiert und am Müllsammelplatz befestigt.

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Einsatz für mehr Sorgfalt: Marion Göbel appelliert an alle Nachbarn, kein Plastik in den grünen Tonnen zu entsorgen.

Quelle: Britta Schulze

Blumentöpfe, Gartenhandschuhe oder Plastiktüten landen oft in den Tonnen. „Wenn der Müll nicht ordentlich getrennt wird, muss bald eine Extra-Gebühr erhoben werden“, fürchtet Göbel.

In Wolfsburg ist das laut Stadtsprecher Ralf Schmidt aktuell zwar nicht geplant, doch auch die Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS) würde sich über mehr Sorgfalt freuen. „Zur Zeit werden pro Woche etwa 20 bis 25 Biotonnen nicht geleert, weil sie mit Störstoffen durchsetztes Material enthalten“, sagt Schmidt. Bei rund 12.000 Biotonnen insgesamt entspricht das einem Anteil von 0,2 Prozent. In erster Linie handele es sich um Tonnen in mehrgeschossigen Wohngebäuden, so Schmidt. Dabei dürfte das System allen bekannt sein: 1992 wurde es flächendeckend eingeführt. „Leider lässt sich feststellen, dass der Störstoffanteil in der Bioabfallsammlung zugenommen hat“, so der Stadtsprecher.

Wenn die Tonne stehen bleibt, hat man die Möglichkeit, selbst nachzusortieren. Wem das zu eklig ist, der kann die Entsorgung über die Restabfallabfuhr wählen - mit separater Abrechnung. Schmidt: „Außerdem hilft ein Abfallberater unter Telefon 05361/283222 gerne weiter, wenn sich Bürger bei der Entsorgung von Stoffen über die Biotonne unsicher sein sollten.“

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