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„Insgesamt nimmt die Gewaltbereitschaft ab“

Wolfsburg-Fallersleben „Insgesamt nimmt die Gewaltbereitschaft ab“

Fallersleben. Die Zahl der Körperverletzungen schnellte in der Fallerslebener Polizeistatistik zwar von 70 auf 93 hoch. Dennoch sieht Polizeichef Dieter Domeyer einen grundsätzlichen Rückgang der Gewaltbereitschaft - ein nur vordergründiger Widerspruch.

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Brutale Schlägerei: Insgesamt nehme die Gewaltbereitschaft aber ab, sagt Polizeichef Domeyer.

Denn die nackten Zahlen müssten interpretiert werden. 2014 habe es sowohl beim Sülfelder Osterfeuer wie auch beim Fallerslebener Altstadtfest („Allein dort hatten wir acht bis zehn gefährliche Körperverletzungen“) Großveranstaltungen mit großem Konfliktpotenzial gegeben. Ansonsten gingen die Zahlen tendenziell erfreulicherweise eher zurück.

Auf diesen Trend hofft der Fallerslebener Polizeichef diese Jahr auch beim Altstadtfest. Mit dem Betreiber einer Disco-Veranstaltung sei ein Zapfenstreich von 3 Uhr vereinbart worden - die letztjährigen Fälle ereigneten sich allesamt zwischen 5 und 6 Uhr, lange nach Ende des eigentlichen Festes.

Einbrüche in Häuser und Wohnungen: Die Zahl sank zwar insgesamt von 80 auf 70. Aber: Von September bis Dezember ereigneten sich in Ehmen, Mörse (Große Kley), Sülfeld und Fallersleben Süd allein 36 Einbrüche, die erst 2015 statistisch erfasst werden, wenn diese Taten an die Staatsanwaltschaft abgegeben werden.

fra

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Mord in Mörse (im Bild): Im Bereich Fallersleben gab es schlimme Kapitalverbrechen, aber weniger Einbrüche.

Fallersleben. Eine schlimme Serie von vier potentiellen Tötungsdelikten prägte das Jahr 2014 aus Sicht der Polizei Fallersleben. Insgesamt ereigneten sich 1146 Straftaten. Positiv: Die Aufklärungsquote stieg von 51,6 auf 58,5 Prozent.

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