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Fallersleben Im Hoffmannsaal wird wieder gefeiert
Wolfsburg Fallersleben Im Hoffmannsaal wird wieder gefeiert
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16:49 12.10.2018
Historisches bei der Wiedereröffnungsfeier: Im neu gestalteten Saal wurde auch eine fiktive Szene aus Hoffmanns Leben gezeigt. Quelle: Burkhard Heuer
Fallersleben

Fast zweieinhalb Jahre haben die Fallersleber auf ihren Hoffmannsaal verzichten müssen, fanden hier keine Feiern und Feste statt – stattdessen planten Experten zukunftsweisenden Brandschutz, beseitigten einsturzgefährdete Wände und schwangen Maurer die Kelle. Mittlerweile sind die Arbeiten abgeschlossen und der Saal ist wieder seiner Bestimmung übergeben. Grund genug für Pächter und Wirt Uwe Eilert sowie Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist, zu einer Wiedereröffnungsfeier einzuladen. Rund 200 Gästen wurde am Donnerstag ein buntes Programm mit Musik, Gedichten und Sketchen geboten.

„Es war eine Zeit zwischen Schrecken und Staunen“

In ihrer Begrüßungsansprache ließ die Ortsbürgermeisterin die Bauphase Revue passieren: „Es war eine Zeit zwischen Schrecken und Staunen“, erinnert sie sich. Immer wieder seien Bauplaner und Firmen vor neue Herausforderungen gestellt worden, doch letztlich dürfe man außerordentlich zufrieden sein mit dem, was schließlich entstanden sei. „Nun genießen wir alle gemeinsam dieses wunderschöne Ambiente“, sagte Bärbel Weist. Pächter Uwe Eilert dankte seinen Gästen für die unerschütterliche Geduld, wünschte einen netten Abend und nette Gespräche: „Lange genug haben wir ja gewartet.“ Nun werde der traditionsreiche Saal ganz sicher wieder zu einem der kulturellen Mittelpunkte Fallerslebens.

Saratoga Seven sorgen für die musikalische Untermalung

Zudem hatte der Wirt für Überraschungen gesorgt: Für die schwungvolle musikalische Unterhaltung sorgten die diesmal zu sechst angetretene Jazzband Saratoga Seven, die ihre Wurzeln teilweise in der Hoffmannstadt hat. Mittlerweile ist die Band weit darüber hinaus bekannt, legendär sind die Benefizauftritte der gestandenen Herren um Horst „Pops“ Popanda. Allein bei Traditionsgastspielen in Braunschweig haben die Saratogas 148.000 Euro an Spendengeldern eingespielt.

Zornige Gedichte und ein historisches Stück im Kuhstall

Unterhaltsam und temperamentvoll erlebten die Gäste die Rundfunkredakteurin Elke Weist („Antenne Niedersachsen“) mit drei zornigen Gedichten („Von“, „Knüppel aus dem Sack“ und „Verwöhnung“) aus der Feder Heinrich Hoffmanns von Fallersleben, während Irmgard Günther, Hans-Erich Kopischke und Karl-Heinz (Kalle) Trunk in historischen Kostümen eine fiktive Szene aus Hoffmanns Leben darbrachten. Spielort war der ehemalige Kuhstall am Hoffmannhaus, der Platz, auf dem heute der Saal steht. Ulrike Köppe las schließlich amüsante Passagen aus dem Heimatbuch des ehemaligen Stadtdirektors Otto Wolgast.

Von Burkhard Heuer

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