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Hoffnung auf mehr Stammzellenspender

Wolfsburg-Fallersleben Hoffnung auf mehr Stammzellenspender

Fallersleben. Hans-Werner Brandt, Nicklas Berner und Maxim Kozyrev vereint ein Wunsch. Um Menschen mit Leukämie das Leben zu retten, ließen sie sich typisieren und in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen. Alle drei wurden als Spender ausgewählt. Beim Verein „Wolfsburg hilft“ in Fallersleben berichteten sie gestern von ihren Erfahrungen. Ihr Appell: Es sollten sich noch mehr Menschen typisieren lassen.

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Hilfe für Leukämiepatienten: Beim Verein „Wolfsburg hilft“ in Fallersleben berichteten Stammzellenspender gestern von ihren persönlichen Erfahrungen.

Quelle: Foto: Hensel

Im Mai 2011 hatte Brandt für seine Firma eine Typisierung finanziert. Im August diesen Jahres bekam er einen Anruf der DKMS. „Ich wurde als Spender ausgewählt. Für mich war es selbstverständlich, dass ich den Eingriff machen lasse“, blickt er zurück. Ende Oktober ließ er sich Stammzellen über das Blut entnehmen. Der Empfänger ist 44 Jahre alt, männlich und kommt aus Deutschland - mehr erfahren beide Seiten in den ersten zwei Jahren nicht voneinander. Später möchte Brandt gern Kontakt aufnehmen. „Allerdings müssen beide einverstanden sein“, sagt er.

Am 21. November lässt sich auch Berner Stammzellen entnehmen. Weil sein Nachbar an Leukämie erkrankte, ließ sich der 24-Jährige typisieren. Der Nachbar hat mittlerweile eine erfolgreiche Therapie absolviert. „Aber aus seinem Hilferuf ist ein möglicher Retter für jemand anderes hervor gegangen“, so Petra Neumann-Wollenhaupt, Vorsitzende von „Wolfsburg hilft“.

Leben retten, will auch Kozyrev (31). Auch er war bereits als Spender ausgewählt. Drei Wochen vor dem Termin musste der Eingriff jedoch abgesagt werden. „Dem Patienten ging es mittlerweile zu schlecht, das war deprimierend“, sagt er. Doch Neumann-Wollenhaupt macht ihm Hoffnung: „In seinem Alter ist es wahrscheinlich, dass er nochmal ausgewählt wird.“

api

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