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Hoffmannsonntag: Weniger Besucher als erhofft

Offene Geschäfte in Fallersleben Hoffmannsonntag: Weniger Besucher als erhofft

Deutlich weniger Besucher als erhofft kamen zum verkaufsoffenen Hoffmannsonntag in Fallersleben. Die Konkurrenz in der Region war einfach zu groß.

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Hoffmannsonntag in Fallersleben: Wegen vieler Konkurrenzveranstaltungen blieb die Resonanz hinter den Erwartungen zurück.

Quelle: Britta Schulze

Fallersleben. Die Rahmenbedingungen waren eigentlich optimal: Nicht zu warmes, aber doch frühlingshaft angenehmes Wetter, bunte Verkaufsstände und mit dem 2. April war exakt das Datum getroffen, an dem man dem großen Sohn der Stadt einen besonderen Tag widmen wollte: Der traditionelle Hoffmannsonntag traf in diesem Jahr punktgenau den 219. Geburtstag Heinrich Hoffmanns. Das sollte ein zünftiges Happening werden.

Dass der Besuch allerdings vergleichsweise mager war, große Lücken die Festmeile zwischen Westertorbrunnen und Einmündung Kampstraße prägten, führten die Verantwortlichen auf die gesetzliche Neuregelung zurück, die eine Ballung von verkaufsoffenen Sonntagen zur Folge hat. Und darunter leiden alle gemeinsam. Ehrenpräsident Karl Kiene vom Ausrichter Blickpunkt: „Mein Herz hängt am Hoffmannsonntag, der auf meine Initiative ins Leben gerufen wurde.“ Schade, dass hier mit falschen Argumenten Gewerkschaftspolitik betrieben werde. Kiene jedenfalls weiß, dass die Mitarbeiter in den verkaufsoffenen Geschäften keineswegs diese „unzumutbare Mehrarbeit“ sehen, die Verdi wittert.

Marktmeister Jürgen Rückert verteilte derweil mit Unterstützung von Ehefrau Waltraud bunte Ostereier. Die Geschenkgutscheine dafür haben Blickpunktgeschäfte ihren Kunden spendiert. Von 800 Packungen war am Nachmittag gerade mal die Hälfte abgerufen. Rückert: „Leider haben auch einige Marktbeschicker abgesagt, 25 sind gekommen.“

Auch an den Ständen drehten sich die Gespräche um die Häufung der Veranstaltungen nicht nur in Wolfsburg, sondern rundum in Gifhorn, Helmstedt und Braunschweig. „Wo sollen die Leute denn alle herkommen?“, fragte Karussell-Besitzer André Voss. „Heute ein ruhiger Tag, der nächste wird besser.“

bhe

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