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Hoffmann-Preis geht an Gerhard Roth

Wolfsburg-Fallersleben Hoffmann-Preis geht an Gerhard Roth

Fallersleben. Die Entscheidung ist gefallen. Gerhard Roth erhält den „Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitgenössische Literatur“. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg gestiftet und von der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft verliehen.

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Zeitkritischer Schriftsteller: Gerhard Roth erhält den Hoffmann-von-Fallersleben-Preis.

Quelle: Foto: Archiv

Der Hoffmann-von-Fallersleben-Preis zählt zu den bedeutenden Li-teratur-Auszeichnungen in Deutschland. Der Festakt ist für den 12. Juni im Theater Wolfsburg geplant. Dr. Kurt Schuster, Präsident der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft, freut sich auf den vielfach ausgezeichneten Schriftsteller. „Roth hat 30 Jahre an zwei Zyklen gearbeitet. Auf rund 6000 Seiten greift er die erzählte und dokumentierte Vergangenheit im Allgemeinen und der österreichischen Zeitgeschichte im Besonderen auf und hält der Gesellschaft auf subtile Weise den Spiegel vor. Wir dürfen gespannt sein, wie er sich mit Hoffmann auseinandersetzen wird“, so Schuster.

Gerhard Roth wird besonders für den großen Schlussmonolog seiner „Orkus“-Reihe ausgezeichnet, der im achten Buch mit dem Ti-tel „Orkus, Reise zu den Toten“ erschien. „Roth begibt sich darin selbst auf eine faszinierende wie abgründige Odyssee durch die Welt. Er bringt die Pathologien des Normalen und die Normalität der Behinderten zur Sprache und bindet unsere Geschichte schmerzhaft an die Gegenwart“, so die Jury, zu der neben Schuster Alexa von der Brelje, Ingke Brodersen, Tanja Dückers, Wend Kässens, Prof. Dr. Christoph Kleßmann, Prof. Dr. Steffen Mertus und Dr. Karl W. Freiherr von Witzingerode gehören.

Gerhard Roth folgt als Preisträger auf Peter Rühmkorf, Timothy Garton Ash, Hans Joachim Schädlich, Walter Kempowski, Günter de Bruyn, Herta Müller, Karl Schlögel und Juli Zeh.

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