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Historisches Haus wird saniert, Brautmodengeschäft eröffnet

Fallersleben Historisches Haus wird saniert, Brautmodengeschäft eröffnet

Der historische Kiene-Bau von 1850 wird saniert, in der Bahnhofstraße zieht ein neues Brautmoden-Geschäft ein: In der Fallersleber Altstadt tut sich etwas!

Fallersleben, Westerstraße 24 52.4182199 10.7130282
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Baustelle in Fallersleben: Karl Kiene (l.) mit Horst Hendrik Kausche von Holz Kausche im Haus der Familie Kiene.

Quelle: Sebastian Bisch

Fallersleben. Eine Großbaustelle in der Fallersleber Altstadt zieht zurzeit die Blicke auf sich. Das altehrwürdige Haus der Familie Kiene in der oberen Westerstraße wird gerade einer großen Sanierung unterzogen. Und auch wenige Meter weiter tut sich etwas. In der Bahnhofstraße eröffnet an diesem Samstag Fallerlebens erstes Geschäft für Braut- und Abendmode.

Der rechte, ältere Abschnitt des zweiteiligen Kiene-Hauses (Baujahr 1715) bleibt von den seit Wochen laufenden Arbeiten unberührt. Um so wüster schaut es dafür in dem um 1850 herum entstandenen Haus in der Westerstraße 24 aus, das im Erdgeschoss das Eiscafé Isolabella beherbergt.

Die Arbeiten finden im Obergeschoss statt: Die alte Wohnung dort baut die Fallersleber Firma Holz Kausche in eine moderne Bleibe um. „Dabei wollen wir das historische Haus in der Substanz erhalten“, sagt Karl Kiene, der die Fallersleber Geschicke jahrzehntelang als Vorsitzender der Fördergemeinschaft Blickpunkt mitgestaltet hatte. Einziehen wird einer der Söhne des 75-Jährigen.

Die schweren Arbeiten machen unvermeidlich einigen Lärm und Dreck. Kiene: „Umso dankbarer bin ich unseren Nachbarn gerade in der Apotheke für ihre Geduld.“ Bis zum Altstadtfest sollen die Außenarbeiten enden.

Eine zweite Baustelle sieht schon deutlich aufgeräumter aus. In der Bahnhofstraße 14 eröffnet die Sülfelderin Helene Arians am Samstag um 10 Uhr ihr Braut- und Abendmodegeschäft „Black Pearl“. Die Idee dazu ist erstaunlich jung. Anfang Juni hatte die 42-Jährige geheiratet. „Das passende Brautkleid zu finden, war ganz furchtbar“, sagt die gelernte Krankenschwester. Weder Auswahl noch Service hätten ihren Erwartungen entsprochen. „Da habe ich gesagt: Das kann ich besser.“ Recherche über die Nachfrage in der Region bestätigten Arians’ Plan. Zu den Brautkleidern – alles Unikate, die nach Belieben an die Kundenwünsche angepasst werden – kommen auch viele Abendkleider und Accessoires hinzu.

Über das Geschäft dürfte sich übrigens auch Karl Kiene freuen. Seit Jahren träumt er davon, Fallersleben als „Hochzeitstadt Hoffmannstadt“ zu vermarkten.

Von Kevin Nobs

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