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Heinenkamp: Ortsrat ist gegen Erweiterung

Probleme mit Lärm, Licht und Müll Heinenkamp: Ortsrat ist gegen Erweiterung

Die Stadt will im Heinenkamp neue Gewerbegrundstücke erschließen. Bürger vom Dingelberg klagen aber schon jetzt über Lärm und Licht und auch die Belastung durch Schwerlastverkehrbleibt ein Problem. Deshalb stimmte der Ortsrat Hattorf-Heiligendorf gegen die Heinenkamp-Erweiterung.

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Hattorf und der Heinenkamp: Bevor Probleme mit Verkehr und Müll nicht gelöst sind, ist der Ortsrat gegen eine Erweiterung.

Quelle: Leitzke

Heinenkamp. Möglichst zügig will die Stadtverwaltung die Weichen für eine Erweiterung des Gewerbegebiets Heinenkamp stellen und prüfen, wo die Fläche um weitere Grundstücke wachsen kann – sowohl im Westen (Richtung Lehre) als auch im Osten (Lehmkuhlenfeld Hattorf). Der Ortsrat Hattorf-Heiligendorf sprach sich jetzt aber mehrheitlich dagegen aus.

Es gebe Anfragen von weltweit agierenden Firmen nach geeigneten Grundstücken, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Und Jens Hofschröer (WMG) erläuterte im Ortsrat, warum der Heinenkamp besser als andere Areale im Stadtgebiet dafür geeignet wäre. Vor allem Bürger aus dem Wohngebiet Dingelberg in Hattorf haben aber etwas gegen eine Ausbreitung im Bereich Lehmkuhlenfeld. Sie klagten in einer Sitzungsunterbrechung über Störungen durch Lärm und Licht der bereits angesiedelten Firmen, die 24-Stunden-Schichten fahren. Und Vertreter des Ortsrats mahnten an, dass die Probleme mit Schwerlastverkehr und parkenden Lkw, Müll und Exkrementen noch immer nicht gelöst sind.

Ortsbürgermeister Marco Meiners: „Es ist unfassbar, wie dreist Lkw-Fahrer sich hier verhalten. Und um Maut zu sparen, fahren sie dann eben nicht über die A 39 zur A 2, sondern über Neindorf zur Anschlussstelle Ochsendorf.“ Trotzdem stimmten Meiners und sein FDP-Parteikollege Tobias Giese ebenso wie Rolf Berheide (CDU) für die Änderung des Flächennutzungsplans – sie wollten der Verwaltung Zeit geben, parallel zur Planung Problemlösungen zu finden. SPD, PUG und Grüne stellten mit fünf Nein-Stimmen aber die Mehrheit.

Der Bauausschuss hatte mit Vorbehalt für die Erweiterung gestimmt, Meiners würde sich beim Votum im Rat der Stadt der Ortsrats-Mehrheit fügen. „Jetzt ist die Stadt gefordert zu liefern“, sagt er.

Von Andrea Müller-Kudelka

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