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Hattorf: Unbekannte demolieren das Siedler-Zelt

Nach Weihnachtsmarkt: Ins Gebüsch gedrückt, Rohr und Haken kaputt Hattorf: Unbekannte demolieren das Siedler-Zelt

Das macht einen sauer: Da stellt Reinhard Fechner sein privates Zelt für den Hattorfer Weihnachtsmarkt zur Verfügung – dann kommen (noch) unbekannte Randalierer und demolieren es.

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Sauer: Reinhard Fechner, Horst Schönsee und Otto Müller (v.r.) verstehen nicht, warum Unbekannte das Siedler-Zelt vom Hattorfer Weihnachtsmarkt demoliert haben.

Quelle: Fotos: ROLAND HERMSTEIN

Hattorf. Reinhard Fechner ist stinksauer: Der Hattorfer engagiert sich ehrenamtlich neben dem Maibaum auch für den Weihnachtsmarkt, für den er den Siedlern sein privates Zelt zur Verfügung stellte. Doch kaum war der Weihnachtsmarkt vorbei, fiel es Randalierern zum Opfer. Gestern baute Fechner das demolierte Zelt am Kirchplatz wieder ab.

„500 Euro habe ich für das Zelt bezahlt“, berichtet er. Es ist vier mal acht Meter groß. Der Stoff ist grün-weiß. Weil er Mitglied im Siedlerbund ist, stellte er sein privates Zelt den Siedlern für den Weihnachtsmarkt am Wochenende zur Verfügung und war auch selbst am Stand aktiv. „Alles ehrenamtlich“, betont er.

Am Montag dann der Schock: In der Nacht von Sonntag auf Montag verbogen unbekannte Radaubrüder ein Seitenrohr, rissen Haken aus der Verankerung und schoben das Zelt in ein Gebüsch. „Wind kann es nicht gewesen sein“, sagt Horst Schönsee vom Siedlervorstand. „Das Zelt daneben steht ja noch.“ Für Reinhard Fechner steht fest: „Das war’s. Ich stelle mein privates Zelt nicht mehr zur Verfügung...“

Von Carsten Bischof

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