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Handballer in Not: Bald ohne Trainingsraum

Wolfsburg-Ehmen Handballer in Not: Bald ohne Trainingsraum

Wolfsburg. Voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres müssen die Handballer des HSC Ehmen auf die Ballsporthalle in Mörse verzichten, in der Flüchtlinge untergebracht sind. Das Training leidet immens. Die Solidarität anderer Sportvereine dürfte da ruhig größer sein, finden einige Spieler.

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Langsam wird es eng: Weil die Mörser Ballsporthalle als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, leiden die Trainingsmöglichkeiten des HSC Ehmen immens.

Quelle: Britta Schulze

Oberbürgermeister Klaus Mohrs hatte die Wolfsburger Sportvereine dazu aufgerufen, denjenigen, die von der Hallenbelegung durch Flüchtlinge betroffen sind, Zeiten an ihren Spielstätten zur Verfügung zu stellen. Für den Punktspielbetrieb hat das auch geklappt. „Der ist für die nächsten Monate gesichert“, sagt der HSC-Vorsitzende Peter Kassel. „Aber bisher ist vielleicht bei einigen der anderen Vereine noch nicht richtig rübergekommen, in welcher Notlage wir stecken“, meint er. Denn: Wenn der HSC weiterhin oben mitspielen will - die weibliche C-Jugend war in dieser Saison zum Beispiel schon kurzzeitig Tabellenführer in der Landesklasse - müssen die Sportler auch trainieren können. „Waldlauf für die Kondition reicht da nicht aus“, so Kassel.

Die größte Hilfsbereitschaft hätten bisher die TSG Mörse und der TSV Ehmen gezeigt - sie sind selbst aber auch Nutzer der Ballsporthalle. Und es werde langsam immer enger. Spätestens nach Weihnachten werde voraussichtlich auch die Barnstorfer Halle wegfallen, so Kassel. Wenn sich, wie jetzt, lediglich mehrere Gruppen Hallenzeiten innerhalb der Woche teilen, sei oft kein sinnvolles Spieltraining möglich. „Ich kann verstehen, dass niemand auf seine Gruppen ganz verzichten will, aber auf Dauer muss mehr passieren“, appelliert er. Mit den Verantwortlichen des VfB Fallersleben steht der HSC-Chef bereits in Kontakt. Kassel: „Sie versuchen es zumindest...“

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