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Gurtmuffel im Blick: ACE überprüfte Verkehr

Wolfsburg-Fallersleben Gurtmuffel im Blick: ACE überprüfte Verkehr

40 Jahre Gurtpflicht in Deutschland - das nahm der Auto Club Europa (ACD) zum Anlass einmal genau hinzuschauen, wer sich tatsächlich an die Vorschrift hält. An Hauptverkehrsstraßen in Heiligendorf, Hattorf, Sülfeld und Mörse hielten Klaus Seiffert, Daniela Sens und Ulrich Fischer die Augen auf.

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Wachsame Augen: Klaus Seiffert, Ulrich Fischer und Daniela Sens (v. li.) hielten unter anderem in Sülfeld Ausschau nach Gurtmuffeln.

Je eineinhalb Stunden lang stand das Team an der Steinstraße, der Heiligendorfer Straße, am Papensteig und an der Dorfstraße in Sülfeld sowie an der Salzwedeler Straße in Mörse und zählte die Gurtmuffel. Von 3390 Autofahrern waren 347 (10,24 Prozent) nicht angeschnallt. Auch 87 Beifahrer (10.15 Prozent) wurden ohne Gurt gesichtet. Außerdem wurden 112 (3,3 Prozent) Autofahrer mit Handy am Ohr oder bei der Bedienung des Smartphones beobachtet.

Das Ergebnis entspricht der durchschnittlichen Gurtmuffel-Quote im Land: Acht bis zehn Prozent schnallen sich laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) nicht an. „Grund genug, die Aktion aktiv zu unterstützen, denn nach ACE-Recherche war 2014 bundesweit jeder fünfte Verkehrstote zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt“, sagt Seiffert. Unter diesem Gesichtspunkt sei jeder Gurtmuffel „einer zu viel“. Dass ein Airbag ausreichend Schutz biete, sei ein Trugschluss. Der entfalte seine Wirkung nur im Zusammenspiel mit dem Sicherheitsgurt.

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