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Fallersleben Grünes Licht für AWO-Kooperation
Wolfsburg Fallersleben Grünes Licht für AWO-Kooperation
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23:00 28.02.2016
Fallersleben: Die AWO stimmte einer Fusion mit Vorsfelde und Wolfsburg zu und ehrte langjährige Mitglieder. Quelle: Britta Schulze
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Denn die ist gegenwärtig gefährdet: „Wir werden älter, müssen immer stärker um Unterstützung kämpfen und wir haben Probleme, Vorstandsämter zu besetzen“, sagen unisono die AWO-Ortsvereinsvorsitzenden Siegfried Bodner (Vorsfelde), Jürgen Zimmermann (Wolfsburg) und Rigo Gute (Fallersleben).

Der AWO-Ortsverein Fallersleben war am Sonnabend der letzte des Trios, der diesem Vorhaben seine Zustimmung erteilte. Ohne jegliche Diskussion folgte die Versammlung der Linie ihres Vorstandes, die von Eckhard Krebs erläutert worden war: Der hatte im Vorfeld der anstehenden Vorstandswahlen als Wahlleiter die Situation der Gesamt-Wolfsburger AWO erläutert und den Mitgliedern ans Herz gelegt, die zukünftige Tätigkeit der drei Ortsvereine auf eine ganz neue gemeinsame Basis zu stellen.

Wichtig dabei: Organisatorische Belange, notwendige Vorstandsaufgaben und Verwaltungstätigkeiten werden von Vorstand und Verwaltung für die drei Ortsvereine gemeinsam erledigt. In anderen Belangen bleiben Wolfsburg, Fallersleben und Vorsfelde allerdings selbstbestimmend: „Die einen spielen Skat, die anderen Bingo, die nächsten tanzen - jeder Ortsverein kann machen und anbieten, was ihm gefällt“, sagt Jürgen Zimmermann.

Im AWO-Ortsverein Fallersleben wurde mit Rigo Gute (Vorsitzender), Hiltrud Jeworrek (Stellvertreterin), Manfred Przybilski (Kassenwart) und Ingrid Zschau der Vorstand für bis zu zwei Jahre im Amt bestätigt. Zudem wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen.

bhe

Vorbildlich

ein Kommentar von Burkhard Heuer

Es soll Parteien und Vereine geben, da haben die Vorsitzenden etwas unvorsichtig mit Leim hantiert. Seitdem kleben sie an ihren Posten. Das ist oftmals nicht gut.

Anders die Vereinsvorstände der AWO in Wolfsburg, Vorsfelde und Fallersleben. Im Interesse ihrer Mitglieder und für die Zukunft der einstigen Arbeiterwohlfahrt in der Volkswagenstadt räumen sie ihre örtlichen Plätze, um einem schlagkräftigen Dachverband das Terrain zu ebnen. Dass im zukünftigen Vorstand wiederum die jetzigen Vorsitzenden vertreten sind, ist nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich. „Wir haben alle ein Alter erreicht, wo Jüngere  unsere Plätze einnehmen sollten.“

Diese Einstellung ist nicht nur vernünftig, sie ist vorbildlich. Zumal in der zukünftigen Satzung des Dachverbands auch der Titel Ehrenvorsitzender vorhanden sein sollte.

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