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Große Kley: Lärmschutz kommt vorerst doch nicht

Wolfsburg-Mörse Große Kley: Lärmschutz kommt vorerst doch nicht

Mörse. Der Ortsrat Ehmen-Mörse hielt es bislang für beschlossene Sache, dass der Lärmschutzwall an der Großen Kley in Mörse erhöht wird. Stattdessen landete die Maßnahme jetzt in der Warteschleife. Vor der Umsetzung wollen Stadt und Land zunächst prüfen, ob als größere Lösung der Einbau von Flüsterasphalt realistisch ist.

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Lärmschutz entlang der A 39: Die geplante Schutzwand an der Großen Kley in Mörse (r.) kommt vorerst doch nicht.

Quelle: Fotos: Leitzke/Photowerk (gg)

So oder so wird es zeitnah wohl nichts mit weiteren Lärmschutzmaßnahmen an der A 39. Dabei schien an der Großen Kley schon alles klar. Bereits im Januar hatte das Umweltamt das Vorhaben im Ortsrat detailreich vorgestellt. Auf den bestehenden Wall sollte eine zwei Meter hohe mit Erde befüllte Wand gesetzt werden.

Auch Wilhelm Lieven (Grüne), Mitglied im Ortsrat und Mitglied der Bürgerinitiative A 39 ging bis gestern davon aus, dass die Umsetzung nur noch eine Frage von Monaten ist. Auf WAZ-Nachfrage erklärte die Stadt jedoch, man sei noch im „Planungsstadium“. „Wann und ob die Wanderhöhung kommt, steht noch nicht fest. Es wird erörtert, ob ein ganzheitliches Projekt in Form eines Flüsterasphalts auf der A 39 in Frage kommt“, so Stadtsprecher Ralf Schmidt. Schließlich hätte dies den Vorteil, dass alle Anlieger der A 39 davon profitieren.

„Ich bin bislang davon ausgegangen, dass das angeht und die Wand in jedem Fall kommt“, sagte Lieven. Schließlich sei die Idee mit dem Flüsterasphalt zwar gut, aber längst nicht neu. Kritik kann sich der Mörser daher nicht verkneifen. „Dass man jetzt wieder von Null anfängt, verwundert mich doch sehr. Hier wird offenbar auch auf Zeit gespielt.“

api

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