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Fallersleben Geflüchtete in Fallersleber Unterkunft erforschten deutsche Kultur
Wolfsburg Fallersleben Geflüchtete in Fallersleber Unterkunft erforschten deutsche Kultur
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21:45 09.07.2018
Krönender Abschluss der Teegespräche: Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist empfing die Geflüchteten aus der Unterkunft in der Hafenstraße in Fallersleben im Kostüm der Herzogin Clara im Schloss. Quelle: Stadt Wolfsburg
Fallersleben

„Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist begrüßte die Teilnehmenden und führte diese durch das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. Dann gab es Kaffee, Tee und Zuckerkuchen im Hoffmann-Haus aus.

Das Konzept der Informationsreihe, die 2016 erstmals startete, fußt auf Erfahrungen, die in der Beratungsarbeit deutlich wurden. „Oft fehlen wichtige Grundinformationen, die für das Leben in Deutschland wichtig sind“, erklärt Stadtsprecher Jan Schildtwächter. Und das, so erläutert Sylvia Cultus, Leiterin des Integrationsreferats, führe „zu Missverständnissen, gelegentlichem Fehlverhalten und falschen Erwartungen sowohl auf der Seite der Schutzsuchenden als auch auf der Seite der Einheimischen“.

Durch die Teegespräche soll den 17 bis 70-jährigen Bewohnern der städtischen Unterkünfte Lebens- und Arbeitskultur nahe gebracht werden. Seit März 2018 beschäftigten sich die Teilnehmenden mit insgesamt 14 Themenbereichen an vier Standorten in Wolfsburg – darunter Schule, Arbeit und Wohnen, Politik, Gleichberechtigung, Verbraucherschutz sowie Gesundheitswesen in Deutschland. Kooperationspartner der „Teegespräche“ waren unter anderem Job-Center Wolfsburg, Polizei und Feuerwehr, Neuland und Verbraucherzentrale.

„Die jeweiligen Veranstaltungen wurden in Arabisch, Kurdisch, Somali und Farsi übersetzt. Die Gruppe umfasste in der Regel etwa 20 Personen“, sagt Phillipp Gramse, Mitinitiator des Projektes. Er bilanziert: „Im Verlauf der Gespräche ergaben sich viele Fragen, die wir aufgenommen und in der Folgewoche beantwortet haben. Die Wertschätzung die wir den Geflüchteten durch dieses kontinuierliche Angebot entgegengebracht haben, wurde sehr positiv aufgenommen.“

Die nächsten „Teegespräche“ beginnen im August in der Unterkunft in der Suhler Straße.

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