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Fallersleben Gefahr in Verzug: Wildschweinjagd auf A39
Wolfsburg Fallersleben Gefahr in Verzug: Wildschweinjagd auf A39
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20:18 28.07.2015
Jagd auf eine Rotte Wildschweine: Heinrich-Nordhoff-Straße und Autobahn waren heute Vormittag kurzfristig gesperrt.
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Erfolgreich war die Jagd nicht, dafür ärgerten sich Autofahrer über die unangekündigte Sperrung

Die Aktion war nötig, weil Radfahrer in den vergangenen Tagen rund um den dicht bewachsenen Grünstreifen zwischen Heinrich-Nordhoff-Straße und A39 Wildschweine gemeldet hatten. Kreisjägermeister Wolfgang Lüer ging von einer Rotte aus: „Mehrere Sauen mit Frischlingen.“ Die Autobahnpolizei witterte Unfallgefahr: „Wir wollen nicht, dass die Tiere plötzlich auf die A39 laufen“, so ein Sprecher.

Bereits am Montagabend wurde ein Tempolimit eingerichtet. Gemeinsam mit Stadt und Kreisjägermeister Lüer entschied man sich heute Morgen kurzfristig dafür, die Tiere mit einer Drückjagd in Richtung Hageberg/Stadtwald zu verjagen. „Aus Sicherheitsgründen mussten wir Heinrich-Nordhoff-Straße und A39 kurzzeitig sperren“, erklärte Stadtsprecherin Elke Wichmann. Die Anweisung kam von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Um 10 Uhr begann die Drückjagd: Kreisjägermeister Lüer sicherte die Heinrich-Nordhoff-Straße ab, Stellvertreter Robert Glanz suchte mit weiteren Jägern in dem Grüngürtel die Wildschweinrotte. Nach rund 15 Minuten stand fest: „Die Sauen sind weg“, so Lüer. Das Problem aber nicht: „Die Stadt muss Dickicht wegschneiden. Dann können sich Wildschweine nicht mehr in Fahrbahnnähe verstecken.“ Außerdem schlug er den Einsatz einer städtischen Drohne vor: Dann könne man die Tiere orten und vertreiben.

WAZ-Leser sauer: Kritik an Sperrung

Eine Rotte von Wildschweinen direkt an der Autobahn und der viel befahrenen Heinrich-Nordhoff-Straße: Dass dort Gefahr im Verzug war und schnell gehandelt werden musste, ist klar. Warum die Stadt die Sperrungen nicht schon am Vortrag angekündigt hatte, sorgte heute aber teils für Unverständnis. Denn das Problem war am Montag bereits bei den zuständigen Stellen bekannt.

„Ich hatte einen wichtigen Termin im Krankenhaus, plötzlich war die Autobahn komplett dicht“, berichtete ein Leser der WAZ. „Das war sehr ärgerlich. Warum wurde das nicht früher bekannt gegeben?“ Andere Leser äußerten sich ähnlich.

Die WAZ fragte bei der Stadt nach. Stadtsprecherin Elke Wichmann betonte: „Die Entscheidung für Jagd und Sperrung ist erst am Dienstagmorgen getroffen worden. Wir als Stadt haben über die sozialen Medien sofort über die Maßnahmen informiert.“ Außerdem seien entsprechende Hinweise im Radio-Verkehrsfunk gelaufen.

bis

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