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Fallersleben Gasthaus Sprenger schließt endgültig
Wolfsburg Fallersleben Gasthaus Sprenger schließt endgültig
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00:27 27.05.2018
Der Abschied fällt schwer: Die Familien Sprenger und Bogouridou vor dem Gasthaus Sprenger, das am Sonntag zum letzten Mal öffnet. Quelle: Sebastian Bisch
Sülfeld

In Sülfeld endet eine 120-jährige Geschichte. Das Gasthaus Sprenger (seit fast 25 Jahren Gasthaus Sirtaki) schließt an diesem Sonntag für immer. Die bisherigen Betreiber hören auf, neue fanden die Eigentümer nicht. Wo Generationen von Sülfeldern gegessen und getrunken haben, wo Vereine über Jahrzehnte gefeiert haben, entstehen nun Wohnungen.

„Wir haben schon viele Blumen geschenkt bekommen, viele Tränen sind geflossen“, sagt Wirtin Maria Bogouridou. Seit neun Jahren ist sie Chefin im Hause, seit fast 25 Jahren betreibt ihre Familie das Sirtaki in der Ortsmitte.

Am Sonntag öffnet das Gasthaus Sprenger zum letzten Mal

Eine notwendige Renovierung hätte eine längere Schließung der Gaststätte erfordert – es fiel in Absprache mit der Eigentümer-Familie Sprenger die schwere Entscheidung, stattdessen ganz aufzuhören. Am Sonntag, 27. Mai, öffnet die Gaststätte zum letzten Mal.

Der Schritt, das Haus zu Wohnungen umzubauen, war für die Eigentümer kein leichter. „Wir haben versucht, gute neue Betreiber für die Gaststätte zu finden, aber das ist uns nicht geglückt“, sagt Friedrich-Wilhelm Sprenger.

Mit den Pächtern nur gute Erfahrungen

Dann fanden in der Familie Überlegungen zur kompletten Schließung statt – schweren Herzens. Sprenger: „So eine Gaststätte, die seit 120 Jahren in Sülfeld ist, gibt man nicht einfach auf.“ Zumal er mit seinen griechischen Pächtern nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Das Gasthaus Sprenger an der Dorfstraße hatten um die Jahrhundertwende herum die Vorfahren der heutigen Eigentümer errichtet. Schnell hatte es sich nicht nur bei den üblichen Gästen etabliert, sondern bot bis zuletzt auch Räume für Familienfeiern, Vereinsversammlungen und mehr. Sonntag ist die letzte Chance, noch mal reinzuschneien. Möglich, dass bei Maria Bogouridou und ihrem Team dann noch einmal die eine oder andere Träne fließt.

Von Kevin Nobs

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