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Fallersleben Galiziendeutsche erkunden Almke
Wolfsburg Fallersleben Galiziendeutsche erkunden Almke
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22:50 02.11.2014
Erkundeten ihre ehemalige Heimat: Elli Rippel, Theresia Debes und Gertrud Schwarz (v.l.). Auch Almke-Chronist Eberhard Frey und Galiziendeutschen-Vorsitzender Günter Hönig (2.v.r.) tauschten sich aus. Quelle: Photowerk (gg)
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Rund 200 der Flüchtlinge wurden nach ihrer Flucht aus dem Kreis Schieratz (Warthegau) im Winter 1945, bei der sie einen Monat lang mit Schlitten unterwegs waren, in Almke einquartiert. Mit dabei waren unter anderem Elli Rippel, Theresia Debes und Gertrud Schwarz, die sich noch gut an die lange Flucht und die Ankunft in Almke erinnern. „Unsere letzte Rast hatten wir in Velpke - da wurden wir super aufgenommen, ein Wirt ist mit uns und seinen dicken Pferden durch den Schnee spazieren gegangen“, erinnert sich Gertrud Schwarz, die damals fünf Jahre alt war. Sie landete mit ihrer Familie in Almke bei Minna Stute, in deren Haus sie noch bis 1960 lebten, bevor sie nach Fallersleben zogen. „Ich habe mich total gefreut als wir auf dem Hof ankamen und sofort die Sachen auspackten - meine Mutter war da zurückhaltender. Sie hat die ganze Zeit gesagt, dass wir ja bald wieder nach Hause fahren.“ Sie hat auch heute noch Kontakt zu den Almkern - und kam so auf die Idee zu dem Rundgang.

Daran knüpfte am Samstag Eberhard Frey, einer der Autoren der Almke-Chronik, an: Er zeigte den Galizien-Deutschen das „neue“ Almke und hatte sogar eine Liste mit den Häusern, die damals Flüchtlinge aufgenommen hatten. Auch einige der Chroniken brachte er mit - ein Kapitel darin ist komplett den Flüchtlingen gewidmet. „Das Interesse bei unseren Mitgliedern war riesig - eine tolle Idee“, freute sich Günter Hönig, Vorsitzender der Galiziendeutschen.

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