Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Gäste bestaunten Bockwindmühle

Wolfsburg-Kästorf Gäste bestaunten Bockwindmühle

Kästorf . Wie in jedem Jahr öffnete die Bockwindmühle in Kästorf an Pfingstmontag ihre Tür für alle Interessierten. Mitarbeiter des Stadtmuseums führten Besucher durch das Bauwerk.

Voriger Artikel
Feuerwehr Fallersleben: Zeltlager über Pfingsten
Nächster Artikel
Neue Nutzung im Ilkerbruch? Bewohner haben Bedenken

Bockwindmühle in Kästorf: Gundula Zahr (l.) führte durch das Gebäude.

Quelle: Britta Schulze

Als Müllerin verkleidet, bot Gundula Zahr vom Stadtmuseum Führungen an und gewährte Einblicke in den Mühlenaufbau, die Mahlprozesse und das Müllerhandwerk. Die Besonderheit an einer Bockwindmühle ist, dass die Mühle auf einem Pfahl mit dem Wind gedreht werden kann. Sie kommt komplett ohne Strom, Öl oder Benzin aus: „Eine Mühle bringt mittels Windenergie ihre Mechanik in Gang und lässt sie so Arbeitsschritte verrichten“, erklärte Zahr.

Die Besucher hörten ihr neugierig zu. „Ich interessiere mich schon lange für alte Mahltechnik“, berichtete Jürgen Bauermann, der zum ersten Mal zu Besuch war.

Auch für Kinder gab es Programm: Katrin Thiel vom Stadtmuseum erzählte Geschichten und Legenden über das Mühlenwesen, sang mit den Kindern Müllerslieder und bastelte mit ihnen Mühlen aus buntem Pappkarton. „Ich finde es beeindruckend, dass die Mühle sich drehen kann und wie kompliziert die Vorgänge sind“, staunte Jonas (11).

Jedes Jahr am Pfingstmontag kommen zwischen 250 und 400 Besucher zur Mühle. Die vollständig aus Holz konstruierte Schradersche Bockwindmühle, die ihren Namen ihrem letzten Müller Gustav Schrader verdankt, steht seit gut 150 Jahren zwischen Kästorf und Kreuzheide. Nach Schraders Zeit in der Mühle wurde die Aktivität eingestellt, sie ist seitdem im Besitz der Stadt Wolfsburg.

Voriger Artikel
Nächster Artikel