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Fallersleben Funktionstrakt der Sporthalle ist nur noch Schutt
Wolfsburg Fallersleben Funktionstrakt der Sporthalle ist nur noch Schutt
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20:00 18.07.2018
Abriss-Reste: Ein Bagger zermalmt Beton des alten Funktionsgebäudes an der Sülfelder Mehrzweckhalle. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Sülfeld

Stahlstützen halten zurzeit die alte Mehrzweckhalle in Sülfeld aufrecht – denn vom ehemaligen Funktionsgebäude vor der Halle mit Gruppen- und Umkleideräumen ist nur noch Schutt übrig. Der Trakt wird völlig neu wieder aufgebaut. TSV-Chef Reinhard Arndt verfolgt die Bauarbeiten aufmerksam. Er hofft inständig, dass der Zeitplan eingehalten werden kann, so dass spätestens im Sommer 2019 wirklich alles fertig ist.

Eingerichtet wurde die Baustelle schon Ende April, die Abrissarbeiten laufen seit Mai. „Inzwischen sind die Funktionsräume weitgehend zurückgebaut und die Halle ist entkernt“, so Stadtsprecherin Elke Wichmann. Jetzt wird auch das alte Fundament entfernt, danach sollen neue Leitungen in der Baugrube gelegt werden. „Momentan wird das angrenzende Feuerwehrgebäude über ein Provisorium mit Fernwärme versorgt“, erklärt Arndt und zeigt auf Leitungen, die mit silbrig glänzendem Aluminium verkleidet sind und quer durch die entkernte Halle verlaufen. Die Neuverlegung und der Neubau der Versorgungsschächte wird voraussichtlich bis Mitte oder sogar Ende August dauern. Bis Oktober soll dann das neue Gebäude möglichst so weit fertig sein, dass der Innenausbau starten kann.

Sülfeld, Mehrzweckhalle, das Funktionsgebäude wurde abgerissen und der Blick auf das Innere der Halle ist frei. Ein Bagger zermalmt die Betonplatten. Der Hintereingang zum Anbau ist jetzt Haupteingang für TSV-Chef Reinhard Arndt, weil die Treppe am Wendehammer vorübergehend abgebaut ist. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

800.000 D-Mark habe der Bau des alten Funktionstrakts kurz vor der Eingemeindung in den 70er Jahren gekostet, sagt Arndt. Eine Herzensangelegenheit sind der Neubau und die Sanierung der Halle nicht nur für die Sportlerinnen und Sportler, auch das DRK und weitere Vereine nutzten die Räumlichkeiten. „Und seit die ehemalige Gaststätte Sprenger endgültig geschlossen hat, ist es noch wichtiger geworden“, betont Arndt. „Jetzt hängen wir alle wohl für ein Jahr in der Luft. Aber da müssen wir durch!“

TSV-Chef Reinhard Arndt besuchte mit der WAZ die Baustelle an der Mehrzweckhalle in Sülfeld. Die Halle selbst wird saniert, der alte Funktionstrakt am Wendehammer aber ist mittlerweile fast restlos verschwunden. Umkleiden, Gruppenräume und Teeküche werden völlig neu aufgebaut und sollen Mitte 2019 fertig sein. Die Fotos der Galerie zeigen, wie es zurzeit auf dem Gelände aussieht.

Nur noch wenige Sportkurse können zurzeit laufen – die mit bis zu zehn Personen, denn nur dafür reichen der Platz und der Brandschutz in den einzigen noch nutzbaren Räume aus: im 2009 aufgestockten Trakt mit Geschäftszimmer neben der Halle. Immerhin: Gesundheitssport und Fitness wie Rückentraining, Qi-Gong, Yoga, Zumba, Hot Iron oder Body Fit finden hier statt. Auch die Grundschulaula nutzt der Sportverein. Die Kinder und Tischtennisspieler sind nach Ehmen und Mörse ausgewichen, für den Herbst hofft Arndt auf zusätzliche Hallenzeiten in Fallersleben und Ehmen, vor allem für die 15 Jugendfußballteams.

Sülfeld, Mehrzweckhalle, das Funktionsgebäude wurde abgerissen und der Blick auf das Innere der Halle ist frei. Ein Bagger zermalmt die Betonplatten. Der Hintereingang zum Anbau ist jetzt Haupteingang für TSV-Chef Reinhard Arndt, weil die Treppe am Wendehammer vorübergehend abgebaut ist. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Arndt freut sich schon sehr auf 2019, wenn hoffentlich die sanierte Halle inklusive eines neuen, teilbaren Funktionsraums mit rund 100 Quadratmetern nutzbar ist. „Wir mussten ja lange warten, aber eines muss man der Stadt Wolfsburg lassen: Wenn die etwas machen, dann richtig.“

Gesundheitssport findet statt: Der Raum im ersten Obergeschoss darf von bis zu zehn Personen genutzt werden – Brandschutzbestimmungen sind der Hauptgrund für diese Grenze. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Von Andrea Müller-Kudelka

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