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Funker schicken Flieger bis in die Stratosphäre

Wolfsburg-Fallersleben Funker schicken Flieger bis in die Stratosphäre

Fallersleben. Zwei technisch begabte Überflieger haben die Wolfsburger Funkamateure in ihren Reihen. Im Rahmen des Europäischen Ballonprojekts schicken Pascal Richter (21) und Jonas Hotop (14) mit sechs weiteren Funkamateuren ein Segelflugzeug in die Stratosphäre.

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Kleines Technik-Wunderwerk: Getragen von einem Segelflugzeug wird Pascal Richter mit einem Team aus jugendlichen Funkamateuren einen Instrumententräger in 30 Kilometer Höhe schicken, der eine Fülle von Daten zur Erde sendet.

Quelle: Foto: Hensel

An Bord ist ein selbstgebauter Instrumententräger, der in 30.000 Meter Höhe eine Fülle von Daten aufzeichnet und zur Erde schickt.

Das Flugobjekt, das die Wolfsburger mit ihren Mitstreitern aus Braunschweig und Peine entworfen haben, bringt gerade mal 400 Gramm auf die Waage. „Das war die Vorgabe, um an dem Wettbewerb teilzunehmen“, erklärt Richter, der seit seinem zwölften Lebensjahr Mitglied bei den Funkern ist.

Umso erstaunlicher ist, wie viel Technik in dem Instrumententräger, der sogenannten Nutzlast, steckt. Nachdem der Flieger mit einem Heliumballon in die Stratosphäre befördert wird, übernimmt ein Autopilot die Steuerung. „Per GPS-Signal können wir später auch den Landungspunkt bestimmen. Das Flugzeug wird also selbstständig zurückfliegen“, so Richter.

Von Luftdruck, und Temperatur über Licht und Feuchtigkeit bis hin zu Radioaktivität und Staubpartikeln - eine Stunde lang sammeln die von den Tüftlern eingebauten Sensoren verschiedenste Daten. Diese werden nicht nur auf einer Speicherkarte gesichert, sondern auch direkt zur Erde gesendet.

Gestartet wird zwischen dem 27. und 29. Juni vom Flughafen in Friedrichshafen. Damit Flieger und Technik nicht versagen, hat das Team um Pascal Richter umfangreiche Tests durchgeführt. Klar, dass angesichts von so viel Know-How der Jugendlichen auch Horst Blüm, Vize-Vorsitzender der Wolfsburger Funkamateure, begeistert ist. „Faszinierend, dass sie das alles allein entwickelt haben.“

api

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