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Für die Zukunft: Bürger erarbeiten Ideen

Wolfsburg-Fallersleben Für die Zukunft: Bürger erarbeiten Ideen

Fallersleben. Weit über 100 Bürger nutzten gestern Abend die Chance, die Zukunft Fallerslebens mitzugestalten. Der Ortsrat, der Blickpunkt und die WMG hatten zu diesem ersten Workshop eingeladen. Ziel sind eine Standortanalyse für den Stadtteil und Handlungsempfehlungen.

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Bürgerworkshop in Fallersleben: Weit über 100 Bürger erarbeiteten gemeinsam Ideen für die Zukunft ihres Stadtteils.

Quelle: Boris Baschin

„Fallersleben hat viele Qualitäten, muss sich aber auch weiterentwickeln“, betonte Jens Hofschröer von der WMG, der die Besucher gemeinsam mit Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist und Otto Saucke vom Blickpunkt begrüßte. Und genau dies ist einer der Punkte, die sich die Kommunalberatung complan als Ziel gesetzt hat: Die Stärken und Schwächen der Stadtteils herauszustellen und Handlungsfelder aufzuzeigen.

„Dabei wird es nicht den einen Königsweg geben“, machte Matthias von Popowski deutlich. Meist führe nur die Kombination vieler kleiner Veränderungen ans Ziel. Und so arbeiteten die Teilnehmer in drei Gruppen an Themen wie Stadtbild und Infrastruktur, Funktion und Nutzen sowie Identität und Image. Eins der wichtigsten Themen war die Verkehrsführung und die Parkplatzsituation.

Aber auch teils ganz konkrete Ideen kamen zur Sprache. So wünschen sich die Bürger Raum für Begegnungen von Jung und Alt, bezahlbaren Wohnraum, mehr Angebote für 20- bis 30-Jährige und eine bessere ärztliche Versorgung. Außerdem könnten durch spezielle Veranstaltungen schöne Plätze wie der Schlossteich oder der Park am Schwefelbad stärker in den Fokus gerückt werden. Complan will die Ergebnisse nun auswerten, schon im Sommer aber zu einem nächsten Workshop einladen.

kau

Erster Erfolg

ein Kommentar von Julia Kausche

Viele gute Ideen kamen gestern Abend bei dem Bürger-Workshop in Fallersleben zur Sprache. Ganz unterschiedliche Bürger brachten sich mit ganz individuellen Vorschlägen in die Diskussion ein – und kamen so auch untereinander ins Gespräch.

Selbst, wenn am Ende gewiss nicht alle Ideen umgesetzt werden können: Genau dieser Austausch war bestimmt hilfreich – und kann als erster Erfolg gewertet werden.

Denn einer der Punkte, die die Analyse schon jetzt belegt: Die Fallersleber haben ein ganz besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl, das durch die Handlungsempfehlungen noch gestärkt werden soll. Und was schweißt mehr zusammen, als gemeinsam zu überlegen, wie man in Zukunft miteinander leben will?

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