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Frühlingsmarkt am Schloss zog viele Besucher an

Kunsthandwerk Frühlingsmarkt am Schloss zog viele Besucher an

„Lust auf Frühling?“ war am Wochenende Titel des traditionellen Basars, zu dem das Hoffmann-Museum im Schloss und die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft gemeinsam eingeladen hatten. Und die vielen Besucher beantworteten die Frage positiv.

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Kunstvoll gefertigte Handarbeiten: Der Frühlingsmarkt im Fallersleber Schloss bot filigran gestaltete Ostereier und Ostergestecke.

Quelle: Boris Baschin

Fallersleben. Sie flanierten mit einem Lächeln durch Gewölbe und Ausstellungsräume, ließen sich inspirieren von den Sonnenstrahlen, die durch die großen Fenster auf kunstvoll gefertigte Handarbeiten fielen.

Und auch Dr. Kurt Schuster, Präsident der Hoffmann-Gesellschaft, registrierte mit Freude den Andrang: „Wir haben mal mit einer Bücherecke und einigen wenigen Ständen angefangen“, berichtet er. Nun sei die Resonanz so groß, dass man alle räumlichen Möglichkeiten des Schlosses ausschöpfe.

Über 22 Stände präsentierten vielfältige Arbeiten vom Ölbild über Ostergestecke, Lampensockeln aus Nordsee-Treibholz bis zu filigran gestalteten Ostereiern, überall duftete es verführerisch. Nach Kaffee und Kuchen, selbstverständlich, aber auch nach echtem Bienenwachs, aus dem wunderschöne Figuren geformt waren. An Feinarbeit kaum zu übertreffen waren Eier und Bilder mit Scherenschnitt-Motiven. „Ich sammle Scherenschnitte“, sagte Karin Janke und wurde fündig: Eine kunstvolle Szene aus „Hans im Glück“ komplettiert seit Samstag ihre Kollektion.

Irmgard und Andrea Schönberg, Gäste aus Berlin-Spandau, bestaunten derweil die Ölbilder von Dieter Prönnecke (Sülfeld). Und waren fasziniert: Ein Motiv des dänischen Malers Croya, das Prönnecke einer Postkarte entnommen hatte, hat Irmgard Schönberg als Gobelin-Stickerei vor vielen Jahren in Dänemark gekauft. „Die Welt ist doch een Dorf“, meinte die Berlinerin trocken.

Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen und antiquarischen Büchern geht an die Hoffmann-Gesellschaft. „Wir werden dadurch in die Lage versetzt, auch mal kostspielige Hoffmann-Exponate zu kaufen“, so Schuster.

bhe

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