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Friede an der Lärmschutzwand in Ehmen

Kompromiss gefunden Friede an der Lärmschutzwand in Ehmen

Die Empörung über die Ehmer Mauer – eine Lärmschutzwand aus Beton am Baugebiet „An der Gärtnerei“ – war groß. Ganz verschwinden wird das Bauwerk nicht, eine Arbeitsgruppe hat jetzt aber Kompromisse erarbeitet, mit denen Bürger, Politik, Verwaltung und Investor leben können: Die Mauer soll niedriger und optisch verkleidet werden. 2018 wird weitergebaut.

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Steine des Anstoßes: Die im November vorerst gestoppten Arbeiten an der Lärmschutzwand in Mörse gehen 2018 weiter. Ein Baustellenbeirat soll die Umsetzung im Auge behalten.
 

Quelle: Boris Baschin

Ehmen.  Pünktlich vor Weihnachten endet vorerst auch der Streit um die Lärmschutzwand am Baugebiet „An der Gärtnerei“ in Ehmen. Die Arbeitsgruppe aus Verwaltung, Politik, Bürgern und Investor stellt in einer Presseerklärung den Kompromiss-Beschluss vor. Im neuen Jahr sollen dann die im November vorerst gestoppten Arbeiten an der Mauer weiterlaufen.

Die Bürger mussten von ihrer Maximalforderung („Die Mauer muss weg“) abrücken. Die Lärmschutzanlage wird aber auf ganzer Länge niedriger – je nach Lage um 10 bis 50 Zentimeter. Laut einem neuen Lärmschutzgutachten sei zwar nur eine Höhe von zwei Metern erforderlich. Auch den Erfordernissen der Carports, deren Rückwand die Mauer bildet, wird aber Rechnung getragen. Optisch soll die Anlage auf jeden Fall anders gestaltet werden. So wünschen sich die Bürger Natursteine. Investor Thorsten Schmidt hatte während einer Bürgerversammlung bereits mit Hilfe einer Visualisierung gezeigt, wie eine Verkleidung oder ein Vorbau aus seiner Sicht aussehen könnte. Die Gestaltung sei „im Weiteren noch zu konkretisieren“, heißt es in der Presseerklärung.

Die Flächen zwischen Fußweg und Lärmschutz werden mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Zusätzlich wird eine Aufwertung mit Sitzbänken und Rosen stattfinden. Und damit nicht noch mal etwas schief läuft, wird für die Umsetzung der vereinbarten Arbeiten ein Baustellenbeirat eingerichtet. Die Kostenfrage wird noch geklärt.

Von Andrea Müller-Kudelka

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