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Fallersleben Feuer vernichtet Wohnung: Rettung in letzter Minute
Wolfsburg Fallersleben Feuer vernichtet Wohnung: Rettung in letzter Minute
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17:31 07.11.2017
Feuer im Nordring: Der Mieter der Wohnung erlitt eine Rauchvergiftung.  Quelle: Sebastian Bisch
Fallersleben

Das war Rettung in letzter Minute: Mit ihrem schnellen Einsatz konnte die Feuerwehr am Montagabend verhindern, dass sich ein schlimmer Wohnungsbrand im Nordring in Fallersleben auf das Dach oder auf benachbarte Wohnungen der Reihenhäuser ausbreitete.

Ein etwa 60 Jahre alter Wolfsburger ist am Montagabend bei einem Feuer in seiner Wohnung im Fallersleber Nordring verletzt worden.

Der Bewohner (57) der betroffenen Wohnung wurde nur leicht verletzt – glimpflicher Ausgang eines Unglücks, das hätte dramatisch enden können.

Einsatz: Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, schlugen Flammen aus dem Fenster der Wohnung. Quelle: Sebastian Bisch

Der Alarm ging um 22.28 Uhr ein, sofort rückten Polizei, Rettungswagen, Notarzt, der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben aus. Die war auch mit den ersten Einsatzkräften schon ganz kurz nach der Alarmierung vor Ort, ihnen schlugen offenen Flammen aus der Wohnung entgegen. „Und es war großes Glück, dass wir so schnell eingreifen konnten. Wenige Minuten später hätte der komplette Dachstuhl in Flammen gestanden“, sagt Ortsbrandmeister Tim Freier, der die Einsatzleitung hatte.

In der ersten Meldung war die Rede davon, dass sich vermutlich noch Menschen in der brennenden Wohnung befinden – das war zum Glück nicht mehr der Fall. Der Bewohner (57), der vermutlich eine Rauchgasvergiftung erlitt, hatte sich ebenso wie die Nachbarn in Sicherheit bringen können. Die Feuerwehr begann sofort damit, die Flammen von außen zu bekämpfen und ein Ausbreiten aufs Dach zu verhindern. Zwei Trupps drangen unter Atemschutz in die Wohnung ein, ein weiterer Trupp kam unter Atemschutz über die Drehleiter zum Einsatz.

Löscharbeiten: Die Einrichtung aus der brennenden Wohnung landete vor dem Haus. Quelle: Sebastian Bisch

Die Kräfte bekämpften die Flammen im Bereich des Dachüberstands und entfernten Tele der Fassadenverkleidung, um Glutnester abzulöschen. Bereits nach 20 Minuten hatte die Feuerwehr die Lage im Griff, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis tief in die Nacht. Insgesamt waren sieben Trupps der Feuerwehren unter Atemschutz im Einsatz – auch, um die teils verbrannte oder zumindest völlig verrußte Einrichtung aus dem Fenster zu entsorgen. Offiziell beendet war der Einsatz erst um 4.30 Uhr.

Von der Redaktion