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Fallersleben Fallersleber Brandschützer rückten 174 mal aus
Wolfsburg Fallersleben Fallersleber Brandschützer rückten 174 mal aus
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23:59 20.12.2017
Wohnungsbrand im Nordring 14: Ohne Rauchwarnmelder-Alarm, so die Fallersleber Brandschützer, wäre es hier viel schlimmer ausgegangen. Quelle: Sebastian Bisch
Fallersleben

174 Einsätze verzeichnet die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben in diesem Jahr – bis jetzt. Das sind fast 30 mehr als 2016. Im Feuerwehrhaus zogen Ortsbrandmeister Tim Bastian Freier, sein Stellvertreter Lars Hartmann und Pressesprecher Jürgen Koch jetzt Bilanz.

Freiwillige Feuerwehr Fallersleben: Ortsbrandmeister Tim Bastian Freier und sein Stellvertreter Lars Hartmann zogen Bilanz. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

77 technische Hilfeleistungen, 40 ausgelöste Brandmeldeanlagen und elf Rauchwarnmelder zählte Koch. „Hinter jedem Einsatz stehen Schicksale und zum Teil Existenzängste“, betonte Freier. Die Unfallserie Ende November/Anfang Dezember auf der Tangente (Kreisstraße 114), die drei Menschen das Leben kostete, ging vielen der 102 Aktiven in Fallersleben sehr nahe. „Darüber reden hilft“, weiß Koch. Deshalb setzten sich die Einsatzkräfte auch gleich im Anschluss mit Feuerwehr-Seelsorger Johannes Thormeier zusammen.

Großbrand in Nordsteimke: Bei den Löscharbeiten rund um die Tischlerei Schöne waren auch Fallersleber im Einsatz – zum Teil mehr als 14 Stunden lang. Quelle: Boris Baschin

Kein Jahr ohne Großbrand: Diesmal löschten die Wolfsburger Feuerwehren gemeinsam Ende Januar bei der Tischlerei Schöne in Nordsteimke. Die Kräfte waren zum Teil mehr als 14 Stunden lang im Einsatz. Relativ glimpflich verlief am 6. November ein Wohnungsbrand im Nordring – auch Dank des Rauchwarnmelders, der anschlug. „So waren wir gerade noch rechtzeitig da“, berichteten Hartmann und Koch.

In Atem hielt die Ehrenamtlichen das Wetter: Bei Überflutungen Ende Juli rückte die Wehr 16 mal aus und auch in Bad Harzburg unterstützen Fallersleber im Rahmen des Katastrophenschutzes die Bürger. 19 Einsätze gehen auf Rechnung von Sturmtief Xavier Anfang Oktober. Es folgte der ungewöhnlichste Einsatz: Die Suche nach einem Vermissten im Barnbruch zusammen mit Polizei, Maltesern und Johannitern. Erst nach rund zehn Stunden konnte der Verletzte gefunden werden.

Prägende, aber erfreuliche Ereignisse waren zudem die Gründung des Feuerwehr-Fördervereins (716 Mitglieder), das Zeltlager der Jugendfeuerwehr und der Handdruckspritzen-Wettkampf – auch wenn die Vorjahressieger aus Fallersleben als Ausrichter diesmal nicht vorn landeten. Die historische Spritze soll mit dem Erlös des Schlachtefrühstücks übrigens restauriert werden. „Vielleicht siegen wir dann ja wieder“, scherzt Koch.

Handdruckspritze: Das historische Gerät aus dem Jahr 1894 soll jetzt restauriert werden Quelle: Eric Hoefs

Von Andrea Müller-Kudelka

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