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Fallersleben ist bereit für den Ernstfall

Wolfsburg-Fallersleben Fallersleben ist bereit für den Ernstfall

Fallersleben. Feuer, giftige Gase und Verletzte: Mit 40 Feuerwehrleuten und Helfern führte die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben gestern mehrere Übungseinsätze in Wolfsburg durch. Fazit von Übungsleiter Jürgen Koch: „Fallersleben ist bereit für den Ernstfall.“ Auch wenn alle hoffen, dass der nicht eintritt.

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Üben für den Ernstfall: Auf dem Gelände der ehemaligen Fleischerei Rückert begann der Trainingstag der Fallersleber Feuerwehr.

Quelle: Photowerk (he)

„Uns ging es darum, Schwächen zu erkennen und uns mit neuen Geräten vertraut zu machen“, erklärte Koch. „Es gibt immer etwas zu verbessern.“

Zunächst simulierte die Übungsleitung einen Brand in der Zillestraße, wo die ehemalige Fleischerei Rückert als Übungsort diente. Das Szenario: Durch Klempner-Arbeiten bricht ein Feuer aus, das sich schnell im Haus ausbreitet und auf das Nachbargebäude übergreift. In den Häusern befinden sich mehrere verletzte Personen. Koch erläuterte die Tücken: „Das größte Problem stellt die enorme Rauchentwicklung dar, die die Sicht auf ein Minimum beschränkt.“

Neben der Fallersleber Wehr waren auch das Technische Hilfswerk und das DRK im Einsatz. Zudem war die Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ (RUD) vor Ort und mimte die Opfer. „Das hilft uns sehr, die Sache realistischer zu gestalten“, so Koch.

Bereits zwei Minuten nach dem ersten Alarm erschienen Feuerwehrfahrzeuge auf dem Rückert-Gelände. Unter Atemschutz bahnten sich die Feuerwehrmänner ihren Weg und konnten fünf „Verletzte“ bergen. Gespannt verfolgten Zuschauer den Einsatz, darunter Spaziergängerin Melanie Pöschke. „Ich finde es beruhigend, dass die Feuerwehr Großübungen durchführt. Da fühlt man sich sicherer“, sagte sie.

Außerdem forderten simulierte Verkehrsunfälle die Einsatzkräfte: Am Weyhäuser Weg mussten sie dabei mit der Drehleiter sogar eine Person aus dem Kanal bergen. „Eine echte Herausforderung“, so Koch. An der Mülldeponie ließen sich vier RUD-Mitglieder aus einem Auto schweißen und in Detmerode probte die Wehr einen Gefahrgut-Einsatz.

klm

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