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Fallersleben hat jetzt eine Luther-Linde

Pflanzaktion in Wolfsburg zur Reformation: Fallersleben hat jetzt eine Luther-Linde

Ein Denkmal zum Reformationsjubiläum: Die Michaeliskirche pflanzte am Freitag eine Luther-Linde – am 534. Geburtstag des großen Reformators.

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Ein Denkmal zum Reformationsjubiläum: Die Michaeliskirche pflanzte am Freitag eine Luther-Linde.

Quelle: Britta Schulze

Fallersleben. Die Aktivitäten anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums sind mit dem 11. November zwar überwiegend abgeschlossen, doch die evangelische Michaeliskirchengemeinde Fallersleben hat am Freitag noch einmal für eine bleibende Erinnerung gesorgt: Zwischen Eulenschule und Michaeliskirche wurde eine Linde gepflanzt, eine „Lutherlinde“, die von der Michaelisstiftung Fallersleben finanziert worden ist.

„Wir möchten damit ein Denkmal setzen“, so sagte Stiftungsvorsitzender Torsten Kietzmann, „und den Geburtstag Luthers vor exakt 534 Jahren würdigen.“ Die stattliche Linde wird es vermutlich genossen haben, die zahlreichen Gäste allerdings verkrochen sich unter Schirmen. Es goss nämlich wie aus Kübeln. Doch davon ließen sich Pastor Holger Hermann, der Michaelischor und vor allem rund 20 Kinder aus der Michaeliskita noch beirren. Der Chor sang drei Lieder und die Kinder schwangen unverdrossen Gießkannen, um der prächtigen jungen Linde einen guten Wachstumsstart zu ermöglichen. Ein Bild, das Pastor Hermann auf die Kleinen übertrug: Auch sie sollten in einer guten Gemeinschaft aufwachsen, groß und stark werden.

Im benachbarten Thing konnten die Gäste anschließend noch einmal die Luther-Ausstellung anschauen, es gab Erfrischungen und leckere Häppchen. Hier dankte André-Georg Schlichting vom Kirchenvorstand dem Geschäftsbereich Grün für die gute Zusammenarbeit. „GB Grün hat auch den Baum besorgt, das Pflanzloch fachgerecht präpariert und den Baum gesetzt“, berichtete Schlichting.

Pastor Hermann zog abschließend eine kleine Bilanz des Jubiläumsjahres. „Wir haben in Fallersleben besonders die Ökumene gestärkt, alte Abgrenzungen aufgehoben und die Gemeinsamkeiten von evangelischer und katholischer Kirche gefördert“.

Von Burkhard Heuer

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