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Fallersleben Fallersleben: Großübung der Ortsfeuerwehr am Nordring
Wolfsburg Fallersleben Fallersleben: Großübung der Ortsfeuerwehr am Nordring
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22:02 14.11.2018
Nordring in Fallersleben: Hier probte die Feuerwehr für den Ernstfall. Quelle: Sebastian Bisch
Fallersleben

Um Punkt 18.35 wird alarmiert, bereits drei Minuten später rückt der Löschzug der Ortswehr mit fünf Fahrzeugen inklusive Drehleiter vom etwa zwei Kilometer entfernten Feuerwehrhaus an. Um 18.42 Uhr treffen die ersten Kräfte am Nordring ein.

Besondere Herausforderung: Keine Infos

Die besondere Herausforderung hier: „Es gibt niemanden vor Ort, der nähere Informationen über die Lage hat“, schildert Feuerwehr-Pressesprecher Jürgen Koch. Eine Situation wie sie Feuerwehrleute häufig erleben. Und tatsächlich waren die Freiwilligen im Vorfeld nicht über Details informiert worden.

In die Vorbereitung hat die Feuerwehr viel Liebe zum Detail gesteckt, um möglichst unter realistischen Bedingungen proben zu können. Blitzlichter simulieren lodernde Flammen, eine Disko-Nebelmaschine sorgt für ordentlich „Qualm“. Erschwerte Bedingungen für die sieben Atemschutzgeräteträger.

Atemschutzgeräteträger kriechen voran

Um 18.55 Uhr tritt Feuerwehrmann Jens Heyder, der für die innere Beobachtung zuständig ist, die verschlossene Wohnungstür auf. Davor kommt ein Rauchvorhang, der dafür sorgt, den Rettungsweg frei von Qualm zu halten. Die Atemschutzgeräteträger arbeiten sich kriechend voran. Aufgrund des Nebels können sie nichts sehen.

Kurze Zeit später – um 19.07 Uhr – gelingt es, ein Fenster und eine Balkontür zu öffnen, die ersten beiden Personen (Dummys) können „gerettet“ werden. Das DRK, das die Übung unterstützt und bislang mit zwei Rettungswagen vor Ort ist, muss ein Fahrzeug nachordern. Ein Lüfter kommt zum Einsatz, um den Qualm aus der Wohnung zu pusten.

Rund 30 Kräfte sind im Einsatz

Um 19.10 sind alle Personen aus der Wohnung. Um 19.19 Uhr ist die Großübung, an der insgesamt rund 30 Kräfte beteiligt waren, beendet. Deutlich wurde: Trotz normal breiter Straßen wurde es an der Einsatzstelle aufgrund der Fahrzeuge schnell eng. Für die Drehleiter war es schwer einen geeigneten Zugang zum Balkon zu finden.

Koch und Einsatzleiter Volker Roß zogen eine positive Bilanz. Alle Anforderungen seien erfüllt worden. Mit dem Ausbildungsstand zeigten sie sich zufrieden.

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