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Fallersleben: Bauprojekt in der Bahnhofstraße 20

Das alte Gebäude wird komplett verschwinden Fallersleben: Bauprojekt in der Bahnhofstraße 20

Die Genehmigung für den Neubau auf dem Grundstück an der Bahnhofstraße 20 mit fünf Wohnungen sowie einer Gewerbefläche im Erdgeschoss (rund 160 Quadratmeter) liegt jetzt vor. Das alte Gebäude wird komplett verschwinden. Der Investor führte die WAZ kurz vor dem Abriss durchs Haus.

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Abriss und Neubau: Daniel Manthey (l., Projektentwickler) und Michael Lege (Investor, MWM) erläutern die Pläne für das Grundstück an der Bahnhofstraße 20.
 

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Fallersleben. Ins Projekt an der Bahnhofstraße 20 kommt Bewegung: Nach einem Jahr Planung stehen Projektentwickler Daniel Manthey und Investor Michael Lege in den Startlöchern, denn die Genehmigung für den Neubau auf dem knapp 800 Quadratmeter großen Gelände liegt vor. Sobald die LSW ihre Leitungsarbeiten beendet hat, wird der Abriss des Altbaus starten.

Michael Lege von der MWM Projektierungsgesellschaft aus Braunschweig erklärt: „Zuerst wird der Dachstuhl in den Garten gezogen und dann das Mauerwerk ins Gebäude geschoben. Das Sortieren der Baustoffe wird am längsten dauern.“

Kein Denkmalschutz-Status

Dass das alte Gebäude verschwinden wird, hatte dem Projekt Kritik eingetragen. Michael Lege versichert: „Eine Sanierung wäre weder bezahlbar noch sinnvoll. Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut und hat keinen Denkmalschutz-Status.“ Zudem fehle die Substanz. Lege führt gemeinsam mit Daniel Manthey durch die alte Wohnung im ersten Stock, wo sich der Boden unter dem PVC in Wellen legt. Dies sei der älteste Teil, erklärt er – noch mit Original-Fachwerk, aber marode. Ohne Denkmalschutz-Status gelten hohe Anforderungen bei Dämmung und Brandschutz. „Das könnte man nur von außen realisieren – vom Fachwerk wäre nichts mehr zu sehen“, so Manthey.

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In der Bahnhofstraße 20 entsteht nach dem Abriss des alten Hauses, in dem früher die Handarbeitsquelle war, ein Neubau mit fünf Eigentumswohnungen und einer Gewerbefläche im Erdgeschoss. Vier der geplanten Wohnungen sind bereits vergeben, bezugsfähig sollen sie im Sommer 2018 sein.

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Das Aussehen des Neubaus habe man mit der Stadt Wolfsburg in einem „sehr konstruktiven“ Abstimmungsprozess angepasst. Die Giebel bekommen eine Lärchenholz-Verschalung und die DaubenÜberstände werden nach historischem Vorbild schmal sein. Eine Fachwerk-Nachbildung sei nicht gewollt. „Es soll klar erkennbar sein, welche Gebäude alt und welche neu sind“, sagt Manthey.

Parkplätze auf dem Grundstück

Von fünf Wohnungen seien bereits vier vergeben. Frei ist noch die größte (rund 130 Quadratmeter mit Balkon) im ersten Obergeschoss. Auf dem Grundstück wird es neben einem kleinen Garten, der zur barrierefreien Erdgeschoss-Wohnung gehört, pro Wohnung einen Carport und weitere Stellflächen geben. Der Eingang zu den Wohnungen führt über den Hof. Die Gewerbefläche, die von der Bahnhofstraße aus erreichbar ist, habe man bisher noch nicht am Markt angeboten. Sie sei sowohl für Büros als auch für eine Praxis oder ein Fachgeschäft geeignet. Bezugsfähig soll das Haus im Sommer 2018 sein.

Von Andrea Müller-Kudelka

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