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Fallersleben Fakten, Fotos, Anekdoten: Chronik-Team sammelt Material
Wolfsburg Fallersleben Fakten, Fotos, Anekdoten: Chronik-Team sammelt Material
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23:59 26.10.2016
1000 Jahre Sülfeld: Einmal im Monat tagt die Chronik-Gruppe mit Reinhard Arndt, Lieselotte Grothe, Roman Dettmann und André Göhmann (v.l.). Quelle: Gero Gerewitz
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Viel Material liegt schon vor - Fakten, Fotos und Anekdoten. „Wir haben gesammelt wie die Eichhörnchen“, sagt Lieselotte Grothe. „Das Grundgerüst steht und wir peilen eine Auflage von 500 Exemplaren an“, ergänzt Roman Dettmann, Sprecher des Arbeitskreises aller Vereine. Er koordiniert die Festvorbereitungen - und kann sich in Sachen Chronik auf ein hochambitioniertes Team verlassen.

250 Seiten stark wird das Buch voraussichtlich werden. Lieselotte Grothe erzählt: „Meine Familie lebt seit 1793 hier und betrieb die Gaststätte Sprenger. So kann ich eine Menge beisteuern, zum Beispiel Aufnahmen von früheren Festen.“ Neuerdings arbeitet sie ehrenamtlich auch als Heimatpflegerin. „Angedacht ist, dass die Reihe ,Stadtmuseum vor Ort‘ 2017 nach Sülfeld kommt“, verrät sie.

Arndt betrachtet sich als Projektmanager, trug Infos aus alten Chroniken zusammen, fragte bei Vereinen nach und achtet auf den Zeitplan. Auch eine Ausstellung würde er parallel zum Buch gern auf die Beine stellen. „Zum Glück mussten wir nicht bei Null anfangen“, sagt er. So konnte Arndt, selbst TSV-Chef, unter anderem auf die Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Sportvereins zurückgreifen, die André Göhmann gestaltet hatte. Der übernimmt jetzt auch das Layout fürs 1000-Jahr-Buch.

Druck ist voraussichtlich im Mai. Jetzt werden Sponsoren gesucht, damit die Chronik für alle erschwinglich bleibt.

Spannende Geschichte

Ich freue mich sehr auf das Sülfelder 1000-Jahr-Buch. Bei der Chronik-Arbeitsgruppe konnte ich schon einiges erfahren – zum Beispiel, dass der Ort einst wohl am Fuße einer alten Wasserburg entstand, so dass die Straße „Damm“ wahrscheinlich wirklich einer war. Am Kreuzberg stand bis vor etwa 100 Jahren ein Hünengrab – dann wurden die historischen Steine gesprengt und für den Bau von Straßen verwendet.

Und um Unterkünfte für die 300 Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs zu schaffen, die dem damals nur 500 Seelen zählenden Ort zugewiesen wurden, holten sich die Sülfelder Material aus den gerade geräumten Arbeitslagern rund ums VW-Werk.

Geschichte ist spannend! Und es ist wunderbar, dass sich in Sülfeld Menschen gefunden haben, die sie uns anderen vermitteln.

Ratlosigkeit herrscht bei Fallersleber Vereinen. Am Montag gab die Stadt bekannt, dass sich die Arbeiten am gesperrten Hoffmannhaus-Saal bis Ende 2017 hinziehen werden. „Wir wollten einige Feiern im Rahmen unseres 80. Vereinsgeburtstags im Frühjahr 2017 nachholen", sagt Eckhard Krebs, Vorsitzender der Siedler und Ortsratsmitglied.

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Fallersleben. Hiobsbotschaft für das Hoffmannhaus und seine Nutzer: Die bei der Sanierung des Saals entdeckten Schäden führen zu einer Verzögerung der Arbeiten um rund ein Jahr, also bis voraussichtlich Ende 2017. Durch den Mehraufwand wird das Projekt außerdem teurer.

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